Meine persönliche Bucket-List

Bretagne, Tipps, Heerbst, Cote des Legendes, Lanildut, Porspodet

Was sind eigentlich meine Reiseträume? Heute auch Bucket-Listen genannt? Ich habe einige hier aufgeschrieben. Andere bleiben natürlich wie immer, ganz privat.

Es gibt ja unter Reisebloggern diese Bucket-Listen. Da stehen meistens Länder oder Ziele drauf, die der- oder diejenige unbedingt noch sehen will. Oftmals je spektakulärer, desto besser. So nach dem Motto “100 Places to see before you die”. Vielleicht war es auch eben jenes Buch, das den Bucket-Listen-Boom ausgelöst hat, wer weiß das schon. Irgendwie scheinen Bucketlisten zum guten Ton zu gehören. Aber das ist nicht der Grund, meine hier aufzuschreiben. Es ist eine andere Motivation.

Für mich muss es nicht immer weit weg gehen. Es muss noch nicht mal Meer sein, sondern lieber der kleine, aber intensive Moment, auch am See oder Fluss. Aber Wasser ist mir schon sehr wichtig. Und möglichst viel davon, möglichst in lebendiger Bewegung, im Fluss eben oder in brandenden Wellen.

Bretagne, Verlosung, Frankreich-Buch

Es sind nicht nur unbestimmte Wasserorte, die meine Sehnsucht hervorrufen. Entweder stolpere ich bei meinen Recherchen über diese ganz besonderen Plätze oder ich habe irgendwo Bilder aufgeschnappt. und so schreibe ich diese Liste vielleicht auch eher mir, um diese Orte nicht zu vergessen und mir selbst vielleicht auch eine Wunschliste mit Geschenken an mich zu machen als eine Liste für andere zu erstellen. Um mir selbst verbindlich zu sagen: Hey, sieh zu, dass du das endlich anfängst zu tun.

Ein Blog ist ja sowieso etwas sehr Praktisches, denn es ist auch sowas wie ein persönliches Notizbuch, in dem alle mitlesen können, im Prinzip die ganze Welt mitlesen kann. Ich selbst bin bestimmt die häufigste Nutzerin meiner eigenen Suchleiste auf dieser Seite. Wie oft habe ich schon Rezepte nachgeschlagen oder Namen von Orten, auf die ich nicht mehr komme. Und deswegen schreibe ich hier jetzt mal meine persönliche Bucket-Liste. Einfach, um sie mal raus in die Welt zu schicken.

Meine Reiseträume (oder auch Bucket-List)

Weit weg

  • Mit meinen Kindern in die Masai Mara auf Safari fahren und anschließend nach Sansibar tuckern, am liebsten mit dem Bus quer durch Tansania
  • Zur Schamanin ins Altai Gebirge nach Sibirien
  • Noch einmal (zweimal, dreimal) in die Mongolei reisen
  • Einmal die Wildnis Kamschatkas erleben
  • Dieses unfassbare Land Bhutan erspüren
Mongolei, Nomaden, Lake Hovsgol, Möron

Europäisches Ausland

  • Im Winter in die Normandie reisen und den wilden Wellen an der weißen Steilküste lauschen
  • In der Bretagne mehr Zeit verbringen als nur zwei Wochen, am liebsten dort den Küstenweg GR 34 entlangwandern oder -radeln
  • Verliebt durch Lissabon schlendern
  • Le Puy-en-Velay sehen und vielleicht sogar von dort nach Lourdes pilgern
  • Auf Milos im September baden und nochmal auf dem Berg von Plaka in den Sonnenaufgang träumen (oder meditieren)
  • Delphi noch einmal besuchen und so lange bleiben, wie es braucht, um diesen Ort zu erfassen
  • Die Elbe mit dem Rad von der Quelle bis zu meinem Geburtsort entlang fahren
  • In Dänemark meinen Roman schreiben
  • Nach Spanien mit meinem alten Wohnmobil fahren und meine Freundin besuchen
  • Canyoning auf Korsika mit meinen Kindern machen
  • Den Sonnenaufgang am Glastonbury Tor nochmal erleben und anschließend nach Avebury reisen
  • Auf den Spuren meines Opas die Kurische Nehrung erkunden
  • Im Pariser Lichtmuseum staunen
  • Schloss Amboise an der Loire endlich einmal besuchen, bei dem Da Vinci so lange gelebt hat und gestorben ist
  • Den Kranichzug in Hortobágy sehen und danach durch die blaue Stunde in Budapest laufen
Bretagne, Tipps, Heerbst, Cote des Legendes, Lanildut, Porspodet
Wenn die Sonne das Wasser golden färbt, ist der Strand am schönsten.

Ganz nah

  • Im Restaurant Farchauer Mühle essen und am besten dort ein Wochenende verbringen – am schönen Ratzeburger See
  • In meinem Lieblingsee mit meinem Lieblingschamanen in den Jahresbeginn baden
  • Kraniche in der Müritz beobachten
  • Hirsche im Harz röhren hören
  • Durch den Zauberwald auf dem Darß wandeln
  • In der Sächsischen Schweiz klettern
  • Einen Goldschakal bei uns im Wald sehen
  • Eine Pilzwanderung unternehmen
  • unter herabfallenden Sternen picknicken
  • Im September in Sankt Peter-Ording schwimmen

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2 Kommentare

  1. Ich fang von unten an: Eine Pilzwanderung würde ich auch gerne unternehmen! Seit vorgestern bin ich im Besitz eines (zweiten, ausführlicheren) Bestimmungsbuches. Mein Sohn und sein Freund waren am vergangenen Wochenende sammeln, haben alles noch einmal von einem Experten begutachten lassen und dann ein Pilzragout gekocht. So lecker. Ich finde das grandios und möchte mehr wissen. Sibirien, Kamtschatka und Mongolei … ja, gern. Ansonsten habe ich überhaupt keine Bucket List. Und ich muss mich auch nicht mit anderen in Dimensionen wie weiter, großartiger oder häufiger messen. Ich finde das sogar albern. Deswegen sind die “1000 places to see before you die” aus meiner Sicht völlig überflüssig! Ein Pardon an dieser Stelle an die Autoren : ) Aber so Dinge wie im winterlich kalten See schwimmen, unter Sternen picknicken, die Pilze eben … das sind wunderbare Vorhaben! Und nicht zwingend an einen Ort gebunden, eher an die Aktivität. Gefällt mir!

    • Liebe Jutta, ach schön, dich hier wieder mal wieder zu lesen. Ich finde Bucket-Listen auch albern, dennoch gibt es Orte, die rufen meine Träume hervor. Und wenn du genau gelesen hast, sind auch viele Orte dabei, die ich noch nochmal bereisen will, weil mir die Zeit dort zu kurz war. Ich mag dieses Abhaken von Zielen auch nicht, nur um zu sagen, dass man dort gewesen ist. Was ich aber mag, ich von Exotik und Ferne zu träumen. Und vielleicht sollten wir Herfort durch eine Pilzwanderung ersetzen? Das wäre doch was!
      Ganz liebe Grüße erstmal

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