Paris kostenlos erleben? Mit diesen 15 Tipps finden sich Museen, Aussichtspunkte, Friedhöfe, Parks und versteckte Orte in Paris – und das alles kostenlos. Spartipps für ein unvergessliches Abenteuer in Paris ohne Geld auszugeben.
Was kann man in Paris kostenlos machen?
Paris ist teuer: Wer im Straßencafé sitzt, mit Blick auf den Eiffelturm, zahlt gerne mal 5,50 Euro für einen kleinen Cappuccino. Aber Paris hat auch eine unschlagbare Seite für Sparfüchse: Gratis Sehenswürdigkeiten, kostenlose Ausblicke, Parks, Museen und sogar Stadtführungen. Hier sind 15 Tipps, wie du die Stadt der Liebe ohne Geldbeutelstress genießen kannst. Meine Tipps:
- Günstig übernachten in Paris – die Legende von Shakespeare & Co
- Kostenlose Aussicht auf Paris
- Kostenlose Museen
- Kirchen ohne Eintritt in Paris
- Kostenlose Stadtführungen
- Friedhöfe Montmartre und Père Lachaise
- Fahrräder gratis mieten
- Parks und Gärten ohne Eintritt
- Shopping in Paris – ganz günstig
- Konzerte und Kultur – Straßenmusik in Paris
- Street Art Tour – ganz Belleville ist eine Galerie
- Ein echtes Highlight – die Pariser Märkte
- Events im Sommer
- Bibliothèque Nationale
- Versteckte Parks erkunden
1. Übernachten in Paris: Die Legende von Shakespeare & Company
Eine Matratze zwischen Büchern – wer träumt nicht davon? Schlafen in der Buchhandlung ist besser als eine Nacht im Museum. Erst recht, wenn es eine weltberühmte Buchhandlung ist! Bei Shakespeare & Company haben schon Künstler wie Allan Ginsberg geschlafen. Heute ist das Schlafen dort eher eine Legende als eine verlässliche Option, aber es erzählt vom kreativen Geist der Stadt und inspiriert Literaturliebhaber. Aber dennoch: Jedes Jahr gibt der Buchladen 20 Menschen die Möglichkeit, in Paris kostenlos zu übernachten.
Wer verlässlich günstig übernachten möchte, sollte auf Couchsurfing oder auf Plattformen wie Airbnb schauen. Nicht immer muss es gleich eine Wohnung sein, ein Zimmer hat auch Charme und viele Hosts halten Insider-Tipps für Gratis-Erlebnisse parat. Wer etwas für Paris mit Kindern sucht, schaut hier.
2. Kostenlose Aussicht auf Paris mit Eiffelturm
Warum Eintritt für die Besteigung des Eifelturms zahlen? Es kostet Mühe, wackelt ganz oben bei Wind und was man sieht ist völlig absurd: Paris ohne Eiffelturm, weil man ja draufsteht. Also lieber Paris mit Eiffelturm sehen. Kostenlose Aussichtspunkte auf Paris gibt es etwa bei den berühmten Galeries Lafayette am Boulevard Haussmann – dort gibt es eine wunderschöne Aussichtsterrasse. Auch das Kaufhaus Au Printemps und das Institut du Monde Arabe bieten kostenfreie Dachterrassen. Und der Eiffelturm? Den am besten von unten besuchen, das bleibt nämlich ganz kostenlos und ist beeindruckend.
Tipp: Zum Sonnenuntergang sind diese Plätze ein kostenloses Highlight und beste Fotospots.
3. Museen kostenlos besuchen
Am ersten Freitagabend im Monat windet sich die Schlange am Louvre um den berühmten Brunnen: Ab 18 Uhr öffnet der Louvre wieder gratis seine Türen (erster Freitag im Monat, nach 18 Uhr). Übrigens macht das Warten hier Spaß, denn wo hat man dabei schon eine derart berühmte Aussicht auf die schöne Glaspyramide?
Viele Museen in Paris öffnen am ersten Sonntag im Monat kostenlos, dazu gehören Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, Musée d’Orsay, das Musée national Picasso – oder Centre Pompidou. Eine Liste der kostenlosen Museen findet sich hier.
Diese Pariser Museen sind dauerhaft kostenfrei:
- Musée Curie
- Musée Fragonard
- Musée national du Sport
- Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris
- Maison de Victor Hugo
- Pavillon de l’Arsenal
Tipp: Wer Warteschlangen vermeiden möchte, plant den Besuch früh am Tag.
4. Kirchenbesuche – Kultur ohne Eintritt
Kaum eine Kirche in Paris verlangt Eintritt, nur die Sainte-Chapelle ist teuer und langt mit 22 € Eintritt pro Person mächtig hin. Das lohnt sich zwar, aber es geht auch völlig kostenlos. Etwa in Sacré-Cœur, Saint-Sulpice und Notre-Dame – diese Kirchen präsentieren architektonische Meisterwerke. Ein Orgelkonzert kann gratis den Besuch krönen. Einfach Ohren auf und die nächste Kirche betreten.
5. Kostenlose Stadtführungen
Die Greeter sind ehrenamtliche Einheimische, die Besuchern ihre Stadt zeigen – von Insiderbars über versteckte Parks bis zu kleinen Galerien.
Es gibt sie übrigens in jeder Stadt – wer also Paris mit Einheimischen erkunden und Geld sparen will – es lohnt sich!
6. Père Lachaise & Montmartre: Spaziergang über berühmte Friedhöfe
Es gibt wohl kaum einen mystischeren Friedhof also diesen: Ein Wandeln auf dem Père Lachaise gleicht dem Blätter in einem Who is Who. So viele Berühmtheiten sind dort begraben, dazu gehören unter anderem Molière, Choping, Jim Morrison, Oscar Wilde, Edith Piaf – die Liste ist lang. Um sich auf dem 44 Hektar großen Park zurechtzufinden, bietet die Touristeninfo eine interaktive Karte an – natürlich kostenlos. breitet sich dieser Park in der Stadt aus
Ein weiterer Friedhof, den man nicht verpassen sollte: Die Künstlergräber auf dem Friedhof des Montmartre, er zählt zu den großen drei historischen Friedhöfen der Stadt.
Die Pariser Friedhöfe sind kostenlos, ruhig und atmosphärisch – ideal für ruhige Spaziergänge abseits der Touristenmassen.
7. Gratis Fahrräder: Vélib’ in Paris
Es gibt diese Orte, da stehen diese Fahrräder zu Dutzenden in Reih und Glied – die Vélib`-Räder sind in Paris ein beliebtes Fortbeweungsmittel. Und mal ehrlich: Die Metro ist häufig zu stickig und Radfahren, etwa vom Trocadéro zum Louvre, macht wirklich Spaß. Dabei kostet die erste halbe Stunde gar nichts, die nächste halbe Stunde einen Euro. Aktuell läuft die Registrierung bei Vélib` über App und Chipkarte. Eine perfekte Möglichkeit, Paris zu erkunden, ohne Geld auszugeben.
9. Überdachte Passagen: Shopping ohne Kosten
Draußen rauscht der Verkehr, drinnen knarzt Parkett unter den Schuhen. Die Passages Couverts sind überdachte Einkaufsgalerien aus dem 19. Jahrhundert – gebaut lange bevor es Kaufhäuser gab. Glasdächer werfen weiches Licht auf Mosaikböden, Messingschilder glänzen, und in den kleinen Läden scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Selbst ohne etwas zu kaufen, lohnt der Spaziergang: Du schlenderst durch die Passage des Panoramas, entdeckst alte Buchläden, Briefmarkenhändler, Vintage-Spielzeug und Cafés, die aussehen, als hätte hier seit 1920 niemand die Einrichtung verändert.
Besonders schön sind die Galerie Vivienne, die Passage des Panoramas und die Passage Jouffroy. Sie liegen nah beieinander und lassen sich wie eine kleine Zeitreise verbinden. Paris fühlt sich hier nicht nach Metropole an, sondern nach Roman.
10. Straßenmusik & Freiluftbühnen
Im Sommer wird ganz Paris zur Bühne:
Vor dem Louvre, Centre Pompidou, Sacré-Cœur oder Trocadéro
Musiker spielen Mozart, Grieg oder eigene Stücke
Künstler zeigen Performance, Jonglage, Tanz
Romantik und Kultur für null Euro – besonders abends, wenn die Stadt in Licht getaucht wird.
8. Parks und Gärten – Natur ohne Eintritt
Frühling, Sommer, Herbst in Paris – was wäre ein Besuch in der Stadt ohne eine Auszeit im Park? Mein Lieblingspark ist der Jardin du Luxembourg, hier kann man sogar kleine Boote ausleihen und mit den Kindern im Becken fahren lassen. Und das Beste ist – es ist komplett kostenlos! Meine schönsten Parks in Paris sind:
Parc des Buttes-Chaumont – mit seinem Hügel, dem Wasserfall und den Brücken
Jardin du Luxembourg – der schönste Park der Stadt mit seinen historische Alleen, den Wasserbecken und Springbrunnen
Parc Monceau – er hat viele romantische Ecken mit fotogenen Statuen und ist sogar in einem Gedicht verewigt.
Tipp: Am besten kauft man sich im naheliegenden Supermarkt ein paar Lebensmittel und macht dann ein Picknick. Das ist Essen in Paris mit schöner Aussicht und komplett kostenlos.
11. Street Art Tour in Belleville
Der Name dieses Viertels spricht Bände – Belleville, die schöne Stadt. So heißt es, weil es vom Hügel dort einen Bellevue gibt, einen schönen Blick. Das Viertel ist kosmopolitisch und künstlerisch – und genau das macht seinen Charme aus. Wer durch Belleville spaziert, glaubt, in einer Open-Air-Galerie zu sein, denn bunte Wände, Murals, Graffiti überall. Belleville ist das Freiluftmuseum der Street Art in Paris. Perfekt für Fotografie, Spaziergänge und Inspiration – und das gibt es alles gratis.
12. Märkte – echte Pariser Atmosphäre
Sie sind schon längst kein Geheimtipp in Paris mehr, aber immer wieder sehenswert: Ob normaler Wochenmarkt oder Flohmarkt – einen Markt in Paris zu erleben ist etwas ganz besonders Stimmungsvolles. Am besten sind die Marché Bastille, Marché d’Aligre oder Marché aux Puces: Stöbern ist kostenlos.
Tipp: Beobachten, fotografieren, Atmosphäre aufnehmen. Perfekt, um Paris wie ein Einheimischer zu fühlen.
13. Kostenlose Events im Sommer
Für seine Sandstrände ist Paris ja eigentlich nicht bekannt. Doch im Sommer ändert sich das, dann wird künstlicher Sand an der Seine aufgeschüttet und lässt ein echtes Beachfeeling entstehen. Liegestühle stehen am Ufer und am liebsten würde man jetzt in die Seine springen, doch lieber am Cocktail schlürfen. Paris Plages verwandelt die Stadt in ein Strandbad.
Paris Plages – Sandstrände an der Seine
Fête de la Musique – sie beginnt im Juni, dann sind überall kostenlose Konzerte überall in der Stadt
Open-Air-Kinos & Festivals – legendär ist das Open-Air-Kino in der Vilette, doch auch an anderen Stellen gibt es kostenlosen Filmgenuss. Mehr Informationen finden sich hier.
14. Kirche Saint-Sulpice
Ganz in der Nähe des Jardin du Luxembourg gibt es eine berühmte Kirche, die auch in dem Film Da-Vinci-Code zu sehen ist: Der Eintritt in die Kirche Saint-Sulpice ist komplett kostenlos.
15. Weitere Tipps, was in Paris kostenlos ist
Diese Parks sind auf jeden Fall einen Stopp wert:
- Parc de Belleville – Panorama über die Stadt
- Square du Vert-Galant – Entspannung an der Seine
- Rue Crémieux – farbenfrohe Häuser für Fotos
Trinkbrunnen: Es gibt in der Stadt verteilt rund 200 Brunnen, viele sind typisch grün gehalten, die Trinkwasser spenden. Einfach Trinkflasche drunterhalten und abfüllen.
Kleine Flussfahrt: Das Einkaufszentrum Le Millénaire in Aubervilliers spendiert seinen Gästen eine Boosfahrt auf dem Canal Saint-Denis zwischen der Metrostation Corentin-Cariou (Linie 7) und dem Einkaufszentrum.
Technik und Architektur bestaunen: Am Stadtrand von La Vilette befindet sich das Museum Cité des Sciences et de l’industrie. Der Bau wurde vom Architekten Peter Rice entworfen und diese riesige Glitzerglaskugel ist sehr besonders.
Coulée Verte René-Dumont: Lust auf Wandern durch die Stadt? Dann ist dieser Spaziergang im Grünen genau das Richtige, er beginnt in der Nähe der Bastille.
Fazit:
Clever kombiniert, lässt sich eine Menge Geld sparen, ohne auf Erlebnisse zu verzichten. Man muss nur wissen wann und sich vielleicht auch mal auf andere Pfade begeben.











7 Antworten
Danke für die Tipps ! Cool finde ich das mit den Fahrräder ! Denke nur ob das nicht voll stressig ist sich mit dem FAhrrad bei dem täglichen Verkehr ( Paris ist ja bekannt dafür ) sich zu bewegen. Sicherliich auch nicht ganz einfach ! Idee ist aber gut !!!! Manni
Lieber Manni,
ich mag es gerade, in den Städten Rad zu fahren, weil man da die Dinge ganz anders wahrnimmt. Auch Paris geht und so schlimm ist der Verkehr nun auch nicht. Man fährt ja auch viel jenseits der großen Straßen. Liebe Grüße
oh und danke !!!
oh ja, das ist ein toller artikel. die terrassen der kaufhäuser hab ich zwar selber schon besucht. aber die übernachtungsmöglichkeiten beim buchhändler waren mir noch nicht bekannt. vielleicht mal anfragen, nicht nur, weils gratis ist. vielmehr stell ich mir das durchaus spannend vor…
Danke, oh, das freut mich sehr. Ja, wenn du das machst, sag mir doch, wie es war. Ich hab das ja bislang noch nicht gemacht, nur davon immer wieder gehört
Danke für die Info mit dem Buchaden,
Dachterrasse der Galeries Lafayette nutze ich auch ab und an, hier finden sich schöne Motive zum digitalen festhalten.
Bezüglich Fahrradfahren in Paris, ist nicht all zu problematisch. Wir haben es schon mehrmals gemacht, nur sollte man die Grenzen erkennen wo es dann doch zu risikoreich werden könnte.
( Meine Radtour habe ich auf meiner Website beschrieben.)
Grüße Horst
Lieber Horst, oh, danke fürs Vorbeischauen in meinem virtuellem Zuhause, da freue ich mich aber, dann muss ich mal zu dir surfen. Feedback finde ich immer gut, vor allem so diffundiertes. Liebe Grüße