Plastikfrei: Womit befülle ich den Adventskalender?

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Adventskalender sind ein hübsches Zeichen der Vorfreude – und eine ganz schöne Herausforderung: Die 24 Türchen wollen befüllt werden – möglichst sinnvoll, plastikfrei und das auch noch kostengünstig. Mehr als 24 Ideen für den Adventskalender.Weihnachten kommen sie, die großen Geschenke. Da soll der Adventskalender nicht schon einiges vorwegnehmen. Ihn zu basteln, ob aus Toilettenpapierrollen, Streichholzschachteln oder Brottüten, das ist die eine Sache. Doch was kommt in den Adventskalender? Wie lässt er sich möglichst sinnvoll, nachhaltig und plastikfrei befüllen? Seit Jahren überlege ich schon lange vorher, was ich hineintun könnte. Hier kommen meine Ideen für einen sinnvoll befüllten Adventskalender – nicht nur für Kinder und Teenager:

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Ein zerteiltes Puzzle ist auch gut im Kalender.

#Spielzeug

Puzzle zerteilen: Tauscht am besten das Puzzle mit anderen Familien. Puzzelt es (ohne die Kinder) zusammen und zählt die Teile. Errechnet die Zahl der Teile, die Ihr in den Tagen zuordnet (Gesamtszahl der Puzzlestücke : 24 und verpackt jeweils zusammenhängende Puzzleteile in ein Päkchen.

Noten für das Musikinstrument – gut kommen Filmmelodien an wie Harry Potter, Pirates of the Caribbean oder Star Wars, Bibi und Tina geht natürlich auch.

Bücher tauschen: In vielen Stadtteilen und Dörfern gibt es Bücherschränke. Bringt die ausgelesenen Eurer Kinder hin und nehmt neue mit – und packt sie in den Adventskalender.

Legomodell zerteilen. Als meine Kinder klein waren, gab es für sie nur ein Spielzeug: Lego. Da sie spielzeugfrei im Waldkindergarten waren, durften sie diesen Ausgleich haben. Wir haben in den Adventskalender immer ein Legomodell in 24 Portionen zerlegt und jeden Tag gab es einen Teil der Anleitung und die passenden Teile dazu. Ok, nicht ganz plastikfrei. Aber Lego ist bei uns irgendwie die Ausnahme.

Seltene Legoteile: Es gibt sie auch Second Hand. seltene Legoteile oder -figuren, perfekt für den Adventskalender von Legofans.

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Kinokarten sind eine schöne Alternative im Adventskalender.

#Zeit statt Konsum:

Erlebnisse: Kino, Schlittschuhfahren und Co: Es gibt wunderbare Ideen, die kurzen Tage besinnlich und schön zu gestalten. Bei meinen Kindern finden sich hin und wieder auch Zettel im Adventskalender wie: “Heute gehen wir Schlittschuhfahren” oder “Heute spielen wir das Lieblinsgspiel” oder “Heute gehen wir ins Kino”. Ich finde das viel schöner als irgendwelches Plastikzeug.

Lesezeit: Zerlegt eine schöne Geschichte in 24 Teile und lest sie gemeinsam jeden Tag, am besten mit Kakao, Tee und Keksen.

1 Stunde Medienzeit: Viele Eltern beschränken die Zeit ihrer Kinder am Handy oder PC, wie wäre es mit einem Joker, etwa 1 Stunde Medienzeit?

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Die Rohmaterialien: Kleingehackte Wachsmalstiftreste, hier nach Farben geordnet.

#Kreative Ideen für den Adventskalender

Knete selbst gemacht: Es gibt tausende von Rezepten von Knete: Wie wäre es denn die Grundzutaten, ob Mehl, Öl und Lebensmittelfarbe nacheinander in Säckchen zu stopfen und am letzten Tag daraus Knete selbst herzustellen? Ist auch eine schöne Ideen, um etwas Gemeinsames zu tun mit den Kindern. Übrigens lässt sich auch selbstgemachte Knetseife auf diese Art in den Adventskalender einbauen.

Kreide selbst gemacht: Aus Gips und Lebensmittelfarben lässt sich leicht Kreide herstellen. Als Straßenkreide passt sie gut in den Adventskalender. Oder Ihr macht es wie bei der Kreide, verschenkt die Bauteile und bastelt Kreide selbst mit Euren Kindern.

Perlen second Hand: Auf dem Flohmarkt oder bei Freunden und Nachbarn lassen sich sicher alte Perlenketten finden: Die Perlen kann man entfädeln und den Kindern neu verpackt im Adventskalender schenken – Upcycling wie ich es mag.

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Auch aus Eisstilen kann man viel basteln.

Origami-Anleitung: Für Kinder, die gere falten, was ja bekanntlich entspannt: Legt Origami-Anleitungen in den Kalender, dazu Papier und legt einen Faltnachmittag ein. Das geht übrigens auch mit Weihnachtssternen.

Weihnachtswichtel: Ihr könnt auch aus Pfeiffenputzern und Wolle Weihnachtswichtel bauen, eine Anleitung findet sich hier.

Rätsel: Sudoku, Kreuzworträtsel oder Logikrätsel – manche Kinder lieben sie, perfekt, dass sie sich gut in den Adventskalender packen lassen.

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Die fertigen Wachsmalstifte.

#Schulsachen im Adventskalender

Regenbogenblöckchen: Wachsmalblöckchen sind etwas Wunderbares, um anfangen zu malen. Es gibt sie nicht nur in den gängigen Farben, sondern auch als Regenbogenvariante, in Silber, Kupfer oder Gold. Wer die Regenbogenblöckchen selbst machen will: Reste alter Wachsmalstifte zerkleinern, nach Farben sortiert in Silikonförmchen geben und bei 100-200 Grad einige Minten schmelzen lassen (Gradzahl und Dauer hängen von der Beschaffenheit der Blöckchen ab).

Radiergummis: Nichts ist so flüchtig wie Radiergummis, irgendwie sind sie immer weg, genau wie Anspitzer. Deswegen fehlen sie nicht in meinen Adventskalendern. Beliebt ist auch Radiergummiknete.

Buntstifte in Neon- oder Metallicfarben: Ich gebe es zu, bei Künstlermaterialien kann ich dem Konsumrausch kaum widerstehen. Es gibt wunderbare Buntstifte, etwa in Neonfarben oder in Metallictönen. Perfekt für den Adventskalender.

Autogrammkarte: Teenager lieben Adventskalender – aber gerade für sie ist es schwierig, etwas Schönes und Nachhaltiges zu finden, was nicht so viel Müll macht. Wie wäre es denn mit einer Autogrammkarte von Lieblingsstar oder Youtuber?

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Stempel sind eine hübsche Kleinigkeit für den Adventskalender und das sogar nachhaltig.

#Abfallarm den Adventskalender befüllen

Zubehör für den Kaufmannsladen: Dein Kind hat einen Kaufmannsladen oder wünscht sich einen? Perfekt. Dann befülle am besten kleine Marmeladengläschen  für den Kaufmannsladen mit Linsen, Nudeln oder anderem Zubehör. Streichholzschachteln lassen sich als Verpackung für Salz oder Waschmittel entfremden und Mini-Fläschen von Medizin (ausgewaschen und auf jeden Fall harmlose Medizin) wird zu Saft und Co, wenn man die Fantasie spielen lässt.

Serviettenringe aus Eisstilen:Wusstest du, dass man aus Eisstilen tolle Dinge machen kann, wenn man sie biegt? Biegen? Ja, das geht, wenn man die Stile vorher etwa eine halbe Stunde zum Kochen gebracht hat und anschließend in einer runden Form (Flasche, Deckel) wieder zum Trocknen gebracht werden. Dann nehmen die Stile die Form an und werden zu Serviettenringen oder Armreifen, die sich bemalen lassen.

Teeblüten: Teeblüten sind etwas Schönes, ein ganz eigener Zauber breitet sich aus, wenn sie sich im Glas entfalten. Perfekt für den Adventskalender.

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Schutzengel machen sich auch immer gut im Adventskalender für Kinder.

Schutzengel: Ob aus Bernstein oder selbstgebastelt aus Perlen – Schutzengel sind für Kinder etwas Schönes, weil sie noch an die Macht dieser kleine Talismanne glauben. Entweder selbst basteln oder kleine kaufen für den Adventskalender.

Stempel: Es gibt sie in hübschen Motiven, am schönsten sind sie ja aus Holz: Stempel braucht man irgendwie immer.

Badebomben: Sie lassen sich gut selbst herstellen oder zur Not auch kaufen: Badebomben passen perfekt in den Adventskalender. Ebenso übrigens wie Malseife.

Edelsteine: Jedem Edelstein wird eine eigene, andere Kraft zugesprochen. Kinder lieben es, die Edelsteine in der Hand zu haben und den glatten Stein durch die Finger gleiten zu lassen. Besonders schön sind natürlich selbst gefundene Edelsteine.

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Edelsteine in verschiedenen Farben.

Übrigens: Viele dieser Möglichkeiten funktionieren auch Last Minute. Also, wer noch schnell Ideen für den Adventskalender sucht und noch nicht fertig ist – diese lassen sich ganz schnell umsetzen.

Gedanken, wie man Adventskalender auch nachhaltig befüllen kann, hat sich auch Rachel gemacht vom Blog Mama denkt. Das könnt ihr hier lesen.

Ihr habt jetzt richtig Lust auf Weihnachtsbasteln bekommen? Dann lest doch mal in meine anderen Artikel hinein: Wer einen Adventskranz bindet, interessiert sich vielleicht dafür, welche Bedeutung die einzelnen Zweige haben? Hier habe ich über die Magie geschrieben. In einem anderen Post zeige ich Euch, wie ihr aus Büchern Weihnachtssterne basteln könnt. Den Stern aus Brottüten habe ich auch gebastelt, den findet ihr hier auf meinem Blog. Und in diesem Beitrag zeige ich Euch, wie man aus Pfeiffenputzern einen Weihnachtsmann bastelt.

4 Kommentare

  1. away on a trip

    Tolle Bastelideen hast du zusammengefasst. Kino, Schwimmbad und Schlittschuhlaufen hatte ich auch immer drin, aber auch einen Tag Haushaltsaufgaben frei und die Computerverlängerung. Jetzt sind die Kinder groß und sie bekommen einen Adventskalender gefüllt mit Schokolade
    LG Andrea

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