Sauerteig ansetzen leicht gemacht

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Inhalt

Das eigene Brot zu backen ist ein besonderes Erlebnis, vor allem wenn man es mit eigenem Sauerteig herstellt. Das Rezept zu Sauerteig herstellen ist ganz einfach.

1. Warum Sauerteig selbst ansetzen?

Sauerteig ansetzen – das klingt schwer? Ist es gar nicht. Im Gegenteil, es geht eigentlich sogar ganz einfach. Man muss nur wissen wie – und, wie fast immer in der Küche, den Dingen die Zeit geben, die sie brauchen. So ist das eben auch mit dem Sauerteig. Dass man ihn selbst machen kann, habe ich das erste Mal in London realisiert, als ich Kochbloggerin Niamh Shields getroffen habe. Sie erzählte mir damals auch, dass Sauerteig aus einem Gärungsprozess entsteht, bei dem die guten Milch- und Essigsäure-Bakterien den Kampf gegen die „schlechten“ Bakterien gewonnen haben. Also eigener Sauerteig ist nicht nur lecker, sondern auch gesund, denn er sorgt dafür, dass wir das Brot besser vertragen als Gebackenes mit Hefe. Und er geht übrigens sehr gut ohne Hefe auf und sogar mit Dinkelmehl oder glutenfrei. Sauerteig selber herstellen lohnt sich also.

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So sieht der Sauerteig perfekt aus, er blubbert vor sich hin.

2. Sauerteig sorgt für bessere Verträglichkeit von Brot

Im Brot sorgen sie nicht nur für bessere Verdaubarkeit, sondern auch machen es auch noch länger haltbar und arbeiten zudem noch als Backtriebmittel. Warum ist Sauerteig so gesund? Ganz einfache Antwort: Er lässt die Stärke besser quellen, somit ist das Brot verträglicher. Ideal also, vor allem, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur Mehl und Wasser für guten Sauerteig braucht.

Sauerteig ist übrigens auch eine prima Alternative zu Hefe. Mit Sauerteig lassen sich Pizzen ebenso backen wie Brötchen und sogar Franzbrötchen. Ob Sauerteig gesünder ist als Hefe, darüber streiten sich noch die Gemüter. Fest steht aber, dass Sauerteig dem Körper mehr hilft, Mineralien wie Magnesium, Kalzium oder Zink im Körper bereitzustellen und zu verwerten.

3. Konstante Temperatur und Vollkornmehl

Wer Sauerteig ansetzen will, der braucht gerade beim Start eine konstante Temperatur der Umgebung, sie sollte am besten zwischen 23 und 28 Grad liegen. Die erste Grundsatzfrage, die sich stellt, ist, ob man den Sauerteig klassisch mit Roggenmehl ansetzt oder mit Weizenmehl. Beides geht. Zweite Frage: Nehme ich Auszugsmehl oder Vollkornmehl zum Ansetzen des Sauerteigs? Ganz klare Antwort: Vollkornmehl. Je besser das Mehl, desto aktiver und besser auch der Sauerteig, also lieber zu Mehl von guten Mühlen greifen als Supermarktqualität zu nehmen. Am liebsten mag der Sauerteig frisch gemahlenes Mehl aus der Mühle.

4. Tipps zum Sauerteig ansetzen

  1. Hygiene ist wichtig: Die Rührstäbe, Werkzeuge sowie das Gefäß, in dem der Sauerteig angesetzt wird, sollten absolut sauber bleiben
  2. Behaltet den Sauerteig im Blick! Und riecht zwischendurch auch daran. Er sollte angenehm säuerlich riechen.
  3. Fangt am besten Freitag an, dann habt ihr das ganze Wochenende Zeit, den Teig zu beobachten. Und wenn man es einmal geschafft hat, lässt sich der weitere Sauerteig im Handumdrehen herstellen
  4. Arbeitet streng nach den Mengenangaben
  5. Nehmt ein schönes Gefäß, was sich gut säubern lässt und auch hübsch aussieht, mein Sauerteig in der Küche ist ein echter Hingucker
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Für Sauerteig braucht man nur 2 Zutaten: Wasser und Mehl.

5. Sauerteig ansetzen – Schritt für Schritt  

Zutaten und Zubehör:

  • 4 Tage Zeit, sich um den Teig zu kümmern
  • 50 g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 50 ml Wasser (lauwarm)
  • 1 großes Gefäß mit Deckel (kein Schraubdeckelgefäß)
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Die Zutaten für selbstgemachten Sauerteig.

6. Sauerteig ansetzen – so geht es:

Tag 1: 

Schritt 1: 50 g Roggenmehl und 50 ml Wasser abwiegen. Das Wasser sollte etwa 25 Grad Temperatur haben. in einer Schüssel beide Zutaten verrühren. Und einfach zugedeckt stehen lassen. Achtung: Bitte keine Schraubdeckelgläser nehmen, wen der Sauerteig darin reift und sie fest zugedreht sind, können sie explodieren. Deswegen lieber Gläser nehmen mit Deckel, die einen Luftaustausch gewährleisten können. Etwa Weckgläser ohne Gummilitze. 

Schritt 2: Nach 12 Stunden den Sauerteigansatz gut durchrühren – per Hand, am besten mit dem Holzlöffel und vorsichtig.

Schritt 3: Der Sauerteigstarter ist fertig! Doch die nächsten zwei bis drei Tage macht er noch ordentlich Arbeit. Den Sauerteigstarter in ein Weckglas geben und nur den Glasdeckel ohne Gummi drauflegen, so dass der Teig atmen kann. Dort reift er nun mindestens drei weitere Tage. Benutzt Ihr doch ein Schraubdeckelglas, legt den Deckel nur drauf, anstatt es zuzuschrauben.

Tag 2: Schritt 4: Nach 24 Stunden wird der eigene Sauerteigansatz das erste Mal gefüttert: Dazu gibt man 50g Roggenmehl und 50ml Wasser hinzu, verrührt es mit dem Teigansatz (dem Sauerteig-Starter) und lässt es wieder 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.

Tag 3: Schritt 5: Es werden wieder 50 Mehl und 50ml Wasser hinzugefügt, dann wird gewartet und am 4. Tag erfolgt eine erneute Fütterung. Die Menge in der Schüssel ist jetzt schon groß und hat längst angefangen, zu blubbern, Blasen zu werfen und säuerlich zu riechen. Das ist in dieser Phase völlig normal, mal mehr, mal weniger intensiv.

Tag 4: Schritt 6: Am vierten Tag sollte der Teig schon regelmäßig Bläschen bilden und vor sich langsam hinblubbern. Wer das Gefühl hat, die Gärung ist noch nicht ideal, kann dem Ansatz noch einen 5. Füttertag gönnen.

Sauerteig ansetzen, Brötchen backen
Auch Brötchen kann man mit selbstgemachtem Sauerteig backen.

7. Das erste Brot mit eigenem Sauerteig backen – Rezept

    • 250g Sauerteig
    • 500g-600g Mehl
    • etwa 200-300 ml Wasser
    • 2 TL Salz (ca. 15 g)

 

Ich nehme für meine Brote immer ein Gärkörbchen, etwa dieses Gärkörbchen* (Partnerlink). Darin lasse ich es über Nacht gehen und gebe es am nächsten Tag in den Backofen.

1. Schritt: Vom ersten Sauerteigansatz kann man schon gleich das erste Brot backen: Man nimmt einfach 250 g davon ab für den Teig, mischt es mit 200 ml Wasser, 500g Mehl und Salz und verknetet es zu einem Teig.

2. Schritt: Von dem übriggebliebenen Sauerteigansatz nimmt man sich etwa 100g des Starters ab und stellt ihn zurück in den Kühlschrank. Dort muss er erst eine Woche später gefüttert werden.

3. Schritt: Und weiter geht es mit dem Brotbacken. Wichtig ist dabei, dass dieser Teig viele Stunden zum Ruhen hat, am besten über Nacht oder den Tag lang. Den Teig noch einmal zupfen und kneten und dann ruhen lassen – am besten über Nacht. 

4. Schritt: Morgens den Teig zu einem Brotlaib formen und ihn nochmals eine Stunde oder länger ruhen lassen. Am besten im Gärkörbchen.

5. Schritt: Anschließend wird er erneut geknetet und zu einem Brot geformt (oder sanft aus dem bemehlten Garkörbchen) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt – und noch mal 30 Minuten ruhen lassen.

6. Schritt: In der Zwischenzeit hat man den Backofen auf 220 Grad erhitzt. Bei normaler Ober- und Unterhitze schiebt man das Brot in den Ofen und kippt auf den das Backblech, das ganz unten liegt, eine Espressotasse voll Wasser. Schnell die Backofentür schließen und dem Brot dem Dampf geben.

7. Schritt: Nach zehn Minuten die Temperatur auf 180 Grad herabsetzen und für etwa 40 Minuten backen lassen.

Herausnehmen und genießen!

8. Sauerteig-Starter – aufbewahren und pflegen

Sauerteigstarter, also das, was man von seinem ersten reifen Sauerteig abgenommen hat, ist, ohne dass man ihn pflegt, im Kühlschrank bis zu 2 Wochen haltbar. Besser ist es aber, den Sauerteigstarter regelmäßig zu füttern und zu neuem Brot zu verarbeiten. Dazu nimmt man den Starter in ein großes Weckglas, verrührt ihn mit 50 g Wasser und 50 g Mehl und lässt ihn bei Raumtemperatur stehen. Jetzt ist es wieder ein Sauerteig, mit dem man backen kann.

9. Anzeichen, dass etwas mit dem Sauerteig nicht stimmt

  • verfärbt er sich schwarz oder grün – bloß weg damit, dann ist er umgekippt
  • stinkt der Teig auch nach einer Woche noch furchtbar, anstatt säuerlich zu riechen, gehört er ebenfalls in den Müll,
  • Bildet sich beim Ansatz des Teiges Schimmel, sollte man einen neuen Versuch wagen und den Ansatz entsorgen.

10. Das Geheimnis des Sauerteigs

Jetzt ist der Sauerteigansatz fertig und kann erstmals verbacken werden. Doch: Das Geheimnis eines guten Sauerteigs ist sein Alter, denn je älter er wird, desto intensiver seine Triebkraft und desto besser wird er. Muss man bei den ersten Broten noch Hefe als Backtriebmittel hinzufügen, erübrigt sich dieses im Laufe der Zeit, weil der Teig selbst genügend Triebkraft hat.

11. Fragen zum selbstgemachten Sauerteig

Wie lange hält Sauerteig?

Richtiger Sauerteig kann ein Leben lang halten, wenn man ihn richtig pflegt. Manche Bäcker benutzen ihren auch schon seit vielen Jahren. Der Trick ist, dass man immer einen kleinen Rest zurück behält und ihn dann pflegt, füttert und versorgt. Der bekannte „Herrmann“ funktioniert übrigens auch auf Basis eines Sauerteigs.

Wie füttere ich den Sauerteig?

Sauerteig liebt gutes Mehl. Die kleinen Bakterien, die als Triebmittel so gut arbeiten, stehen auf Stärke. Bei der Zugabe von Vollkornmehl produziert der Sauerteig mehr Bläschen als bei normalem Mehl. Ihr könnt auch andere Mehle benutzen, dazu erzieht ihr ihn dann um und füttert ihn nach und nach mit dem anderen Mehl, entweder Dinkel oder auch Teff, letzteres geht sogar glutenfrei.

Wieviel Sauerteig brauche ich für 1 kg Mehl?

Mindestens 200 g Starter, mehr kann nicht schaden. Bei Roggenmehl sollte man etwa die halbe Menge Sauerteig nehmen wie Mehl in den Teig kommt, also bei 1000 g Mehl 500g Sauerteig.

Welches Mehl nehme ich für meinen Sauerteig?

Klassisch wird Roggenmehl für Sauerteig genommen, du kannst aber auch Weizen- oder Dinkelmehl für dein Anstellgut nehmen. Die kleinen Bakterien mögen auch Roggenschrot sehr gern und gedeihen darin vorzüglich. Bitte achte darauf: Je grober dein Mehl, desto mehr Wasser baruchst du für deinen Sauerteig, er sollte anfangs eher flüssig sein.

Wie kann ich Sauerteig pflegen?

Am Anfang braucht der Sauerteig etwas mehr Zuwendung und ich würde empfehlen, ihn täglich zu füttern.

Wie kann ich schnell Sauerteig ansetzen?

Sauerteig braucht seine Zeit, mindestens 3 Tage, eher 4, bevor man ihn das erste Mal einsetzen kann. Wer das beschleunigen will und schnellen Sauerteig herstellen möchte, fragt am besten beim Bäcker oder bei Nachbarn und Freunden nach Anstellgut, wie der Sauerteig-Rohling in der Fachsprache auch heißt. Mit dem Anstellgut, dass man selbst einmal füttert (Anleitung wie oben) kann man dann schon am nächsten Tag ein Brot backen.

Was ist der Unterschied zwischen Sauerteig und Hefe?

Beides schmeckt unterschiedlich. Hefe schmeckt typisch und verstärkt gerne süße Geschmacksrichtungen, wie etwa Weizenmehl oder Rosinenstuten. Sauerteig ist eher säuerlich und schmeckt am besten bei Roggenbroten. Während Hefe am ersten Tag super schmeckt, werden die Backwaren am zweiten und dritten Tag schon mal fade und schmecken alt. Mit Sauerteig hingegen schmeckt das Brot länger frisch.

Wie lagere ich meinen Sauerteig?

Der Sauerteig kann prima bei Zimmertemperatur in der Küche gelagert werden. Dann allerdings hat er täglich Hunger und muss täglich gefüttert werden. Wer so viel Sauerteig nicht verbacken kann und möchte, bewahrt ihn im Kühlschrank auf. Die Kälte zügelt seinen Appetit und er muss nur etwa alle 2 Wochen gefüttert werden. Dazu nimmt man ihn aus dem Kühlschrank, füttert ihn (2-3 EL Mehl und 2-3 EL warmes Wasser) und lässt ihn einige Stunden arbeiten, damit die Bakterien in Fahrt kommen. Dann kommt er wieder in den Kühlschrank.

Man kann Sauerteig aber auch einfrieren, er verliert dann nur an Triebkraft. Ebenso kann man ihn auf Backpapier bröseln und bei geringer Hitze im Backofen trocknen lassen, aber auch da verliert er Triebkraft.

Sauerteig in seiner idealen Form
Sauerteig

Sauerteig füttern oder auffrischen?

Es gibt zwei Varianten, den Sauerteig zu versorgen: Füttern und Auffrischen. Beim Füttern gibt man Mehl und Wasser in das Gefäß, in dem er war, und rührt einfach alles unter. Beim Auffrischen nimmt man den Sauerteig aus seinem Glas, gibt ihn in eine Schüssel, säubert das Glas gründlich, füttert und rührt den Teig in der Schüssel und gibt ihn anschließend in das saubere Glas. Ich habe gemerkt, dass man Sauerteig ab und zu mal auffrischen muss und mache das regelmäßig ca. alle 10 Tage. Dann wird er triebstärker. Wenn er weniger Bläschen wirft und eine schleimige Masse zu werden droht, dann unbedingt den Teig auffrischen.

Was mache ich mit dem Sauerteig, wenn ich in den Urlaub fahre?

Am besten beim Nachbarn in den Kühlschrank stellen und ihn bitten, dass er sich alle 14 Tage drum kümmert wie oben beschrieben. Oder ihn einmal so gut füttern, dass er ganz trocken und bröselig wird und dann ab in den Kühlschrank. Beim Wiederkommen dann mit Wasser auffüllen und bald ein Brot backen

Rezept Sonntagsbrötchen, schnell mit Hefe und Dinkelmehl
Vor dem Backen noch schnell einschneiden...

Du möchtest mehr lesen übers Brotbacken? Man kenn es nicht nur mit Sauerteig machen, sondern auch mit Hefe. Wie man Hefe selbst macht, darüber schreibe ich hier.  Hier zeige ich dir, wie man Lievito Madre macht, italienischen Sauerteig auf Hefebasis. Dann schau doch mal zu meinem Olivenbrot aus Griechenland. Hier findest du ein Rezept für Franzbrötchen und hier gibt es ein wunderbares Rezept für Rosinenstuten, den ostfriesischen Krintstuut.

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19 Antworten

  1. Sauerteig ansetzen, pflegen und damit Brot backen ist wirklich einfach und klappt gut. Als ich mit Tochter 2 in Elternzeit war, eine Küche mit verhältnismäßig viel Platz und die zeit hatte, habe ich über Monate auf diese Art Brot selbst gebacken. Für den Teig habe ich auch schon beim ersten Mal keine Hefe gebraucht – mit dem Sauerteil allein ging das Brot auch schon auf.

    Schade, jetzt habe ich so wenig Platz in meiner „Küche“, dass ich nicht wüsste, wo ich den Teig ansetzen sollte und konstant über 20 Grad habe ich auch nicht. Vielleicht kommt später mal wieder die Gelegenheit …

    Dir und allen, die es ausprobieren — gutes Gelingen und viel Spaß!
    Liebe Grüße
    Agnes

  2. Liebe Agnes, vielen Dank für diese ermutigenden Worte – und du hast so Recht. Es geht so einfach und es ist einfach nur schön. Leider aber isst sich das Brot so schnell weg, dass ich gerade aus dem Backen nicht mehr herauskomme 🙂
    Liebe Grüße
    Andrea

  3. Liebe Andrea, auch ich werde über kurz oder lang, nach Deiner heutigen Anleitung, das Sauerteigansetzen sowie das Brotbacken erstmalig ausprobieren. Gut, ausführlich und verständlich erklärt. Danke!

    Liebe Grüße
    Ute

  4. Hallo, mein Name ist Bernhard.
    Ich habe über eine Bekannte deine Sicht zum Brand in Notre Dame erhalten. Diese Sichtweise hat mich sehr angesprochen.
    wenn du News Letter oder ähnliches verschickst,möchte ich mich gerne zu diesem Verteiler anmelden.
    vielen Dank und schöne Grüße
    Bernhard

  5. Hallo liebe Andrea,
    danke für die tolle und simple Anleitung! Mein erstes Sauerteigbrot ist eben angeschnitten worden und schmeckt fantastisch.
    Ich habe allerdings eine Frage:
    Du schreibst, der gefütterte Rest des Starters ist nun wieder Sauerteig und kann verbacken werden. Es sind aber ja nun nur 200g. Fütterst du ihn dann jedesmal 4 Tage lang und machst am 5. Tag den Teig oder nimmt man, je aktiver der Sauerteig wird, weniger für’s Backen und dafür mehr Mehl?
    Liebe Grüße,
    Janine

  6. Vielen Dank für das tolle Rezept.
    Lebe in Puerto Rico und für gescheites Brot muß man hier selber ran.

    Mein erstes Brot ist am ruhen und morgen wird’s gebacken.

    Habe 100g Sauerteigstarter im Kühlschrank wie angegeben. Wenn ich den jetzt mit 50g Mehl und 50g Wasser füttere, bekomme ich 200g.
    Wieviel verwende ich denn dann für mein nächstes Brot?
    Würde ja gerne immer was von dem Starter übrig haben damit ich weiter backen kann.
    Hab auch gelesen das der mit dem Alter besser wir.

    Wäre für weiter Tips sehr dankbar.

    Sonnige Grüße aus der Karibik,
    Christine

  7. liebe Andrea, irgendwie habe ich mich gerade in deinem Blog so festgelesen. Überall entdecke ich spannende Artikel. Ich freue mich so, dass Henrik und zusammengeführt hat ;-).
    Wenn die Hefe etwas wird, dann probiere ich bestimmt auch noch den Sauerteig aus.
    Liebe Grüße
    Claudia von Gemüseliebelei

  8. Hallo liebe Andrea, danke für deinen Artikel, du hast die Vorgehensweise sehr gut beschrieben,
    mein Sauerteigansatz blubbert gut vor sich hin, aber fällt zwischendurch immer zusammen, ist das normal ?
    Liebe Grüße Silvia

  9. Sollte es noch mal wagen….Hast mich inspiriert! Mein Sauerteig ist seinerzeit gekippt und habe die Lust verloren. Backe dann eher mit Hefe und Flohsamenschalen.
    Sehr schöne Site,- besuchenswert! Werde wieder hier zu Besuch kommen.

    Herzliche Grüße, Angelika

  10. Kann man sich die Beschreibung auch als PDF speichern oder ausdrucken? Ich habe mein Brot bisher immer nur mit Hefe gebacken, bei Sauerteig ist es nie richtig aufgegangen. Ich finde die Anleitung so toll, dass ich es gerne nochmal versuchen möchte, schau aber lieber auf Papier nach, als immer auf dem Handy zu suchen.

  11. Dumme Frage. Wir der Teig aus dem Gärkörbchen genommen bevor er in den Ofen kommt oder wird er mit dem Körbchen in den Ofen gegebe?

Wer schreibt hier?

Hallo! Ich bin Andrea Lammert. Als Wegreisende, Bücherschreibende und Bloggerin bin ich stets auf Achse.

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