Rezepte aus Euböa: Olivenbrot mit Minz-Orangen-Note

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Die Griechen essen nur Fleisch? Stimmt nicht! Ich habe dort sogar vegan kochen gelernt. Auf der griechischen Insel Euböa. Hier verrate ich Euch die Rezepte, heute: Olivenbrot mit Emmermehl (geht auch mit Weizen, dann ist es original).

Eu- wo? werde ich oft gefragt, wenn ich sage, wo ich letztes Jahr in den Herbstferien war. Euböa, auch Evia genannt, immerhin zweitgrößte, griechische Insel. Sie liegt im Norden von Athen und ist touristisch noch eher ein Geheimtipp. Doch davon später mehr. Heute gibt es erst einmal ein Rezept, aus dem Hotel Lucy in Chalkida, ein perfekter Platz, um die ersten Tage auf der Insel zu verbringen. Und weil die Küche es nicht richtig verstanden hatte, ob meine Familie und ich Vegetarier oder Veganer sind, mussten wir alle vegan essen. Super! Und keiner hat’s gemerkt. Hier kommt mein erstes Rezept vom Hotel Lucy: Olivenbrot.

Zutaten für das Olivenbrot

  • 500 g Mehl, (ich habe Emmer-Mehl genommen – ging wunderbar)
  • 80 ml Olivenöl,
  • 1x frische Hefe oder ersatzweise 1 Päckchen (8 gr.)
  • 160 ml Orangensaft
  • geriebene Schale einer Bio-Orange
  • 500g schwarze Oliven, entsteint
  • Minze (1/2 handvoll)
  • Salz
  • 1 Zwiebel

So wird es gemacht:

Die Hefe in ein wenig warmen Wasser auflösen, am besten noch einen Teelöffel Zucker hinzugeben, das mögen die kleinen Hefepilze gern. 10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung beginnt zu schäumen. In der Zwischenzeit eine Orange auspressen und die Schale abreiben.

Nun das Mehl und das Olivenöl der Hefemischung hinzufügen, obendrauf den Orangensaft und die Schale hinzufügen. Gut durchkneten, falls es zu trocken und krümelig ist, mehr Wasser hinzufügen, der Teig muss aber ähnlich wie Knetmasse sein. Nun für eine Stunde ruhen lassen, mindestens. Länger gehen lassen ist immer gut. Am besten an einem zugfreien, warmen Platz.

Die Oliven hinzugeben, die Zwiebel in kleine Würfel hacken, die Minze ebenfalls zerkleinern, außerdem etwa 1-2 TL Salz hinzugeben (nach Geschmack), wieder kneten und den Teig erneut ruhen lassen.

Nach der Ruhephase aus dem Teig einen Laib formen, er muss sehr fest sein, fast wie Knete. Zerfließt er, ist er zu flüssig. Bei 160° backen bis das Olivenbrot eine goldbraune Farbe bekommt. Guten Appetit! Oder: Kali órexi!

Chalkida, Griechenland, Hotel Lucy, Promenade bei Sonnenaufgang

Promenade von Chalkida

Chalkida, Griechenland, Promenade

Promenade von Chalkida im Morgengrauen

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10 Kommentare

  1. Danke für den Beitrag von einem meiner Lieblingsländer ! Ich gehe ja für mein Leben gerne nach Griechenland ( in meinem Blog unter Griechenland ) Meine Lieblingsinsel bleibt aber Santorini !
    Das mit dem Brot gebe ich mal an meine Frau weiter !!!! Danke die nochmals für den Tipp !!!! Manni

  2. […] Den Bärlauch waschen und kleinschneiden. Den Schafskäse ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Mit Pfeffer würzen. In ein Glas füllen und mit Olivenöl begießen und umrühren, bis das Ganze eine ölige Masse wird. Wem das Salz vom Schafskäse nicht reicht, kann noch nachsalzen. Auf frischem Baguette schmeckt das Bärlauchpesto besonders gut. Oder auf Olivenbrot aus Euböa. […]

  3. […] In Chalkida gibt es ein weltweit einzigartiges Phänomen: Hier ändert das Wasser in der Meerenge alle sechs Stunden seine Fließrichtung. Warum das so ist, habe ich bis heute nicht ganz genau verstanden, da es mir ein Wissenschaftler auf English vorgetragen hat. Ich glaube, auch auf deutsch hätte ich nur eine Ahnung der Vorgänge gehabt. Auf jeden Fall: Wollt Ihr das Phänomen beobachten, ist der Balkon im Hotel Lucy perfekt. Das Hotel liegt ideal an der Promenade von Chalkida und wer sich dort nachts auf seinen Balkon setzt, der kann nicht nur einen wunderbaren Sternenhimmel sehen, sondern auch das Meerwasser beobachten, dessen Fluss plötzlich die Richtung ändert. Übrigens kann man von hier aus auch den Sonnenaufgang in Chalkida bewundern. Und ich habe so manches leckere Rezept aus der Küche vom Hotel Lucy bekommen, etwa das Olivenbrot. […]

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