Der Marmorstrand von Thassos

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Karibik? Seychellen? Bei der Farbe des Wassers könnte man gern glauben, außerhalb Europas zu sein. Doch dieser wunderbare Strand befindet sich auf Thassos in Griechenland. Der Marmorstrand gehört zu den Höhepunkten der Insel.

1. Strände auf Thassos

Der schönste Strand auf Thassos? Ganz klar für mich war es der Marmorstrand. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass wir im Oktober auf Thassos waren und kaum noch Touristen auf der Insel waren.

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Diese Wasserfarbe! Der weiße Marmor sorgt für Türkistöne

Möglicherweise ist dieser Strand in der Hochsaison einfach hoffnungslos überfüllt. Gesehen haben muss man ihn, wenn man dort urlaubt. Er gehört mit dem Paradise Beach, dem Golden Beach und Aliki-Beach zu den schönsten Stränden der Insel. Im Gegensatz ihnen ist der Marmorstrand künstlich aufgeschüttet.

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Marmorkiesel am Strand von Thassos

2. Griechischer Marmor

Marble Beach, wie der Marmorstrand von Thassos auch genannt wird, ist eine Reminiszenz an den berühmten Marmor der Insel. Er ist schon seit der Antike ein Begriff. Bereits seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. hat man auf Thassos Marmor abgebaut und für Tempel und Statuen verwendet. Marmor aus Thassos war vor allem wegen seiner Härte und seiner guten Beständigkeit gegen Säure beliebt und wurde von den italienischen Künstlern auch als “Marmo Greco duro” bezeichnet. Heute gibt es eine Sorte, die “Snow of Thassos” genannt wird, weil sie so rein und gleißend weiß ist.

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Einfach ein wunderbares Baden

3. Der Marmorstrand – Marble Beach

Dieses gleißende Weiß und der reine Stein finden sich nicht nur in den Steinbrüchen bei Limenas, sondern vor allem auch am Marble Beach. Der Marmorstrand ist dem Steinbruch direkt vorgelagert und besteht aus lauter reinweißen Marmorkieseln. Allein schon das Geräusch ist einmalig, wenn die Wellen mit den runden Kieseln Murmeln spielen.

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Im Hintergrund sieht man den Marmorsteinbruch von Thassos

Den Steinbruch, der sich ganz in der Nähe des Strandes in den Bergen versteckt, nimmt man vom Strand aus kaum wahr, dort macht sich Ferienstimmung breit. Eine kleine Bar, die Liegen verleiht, Eis verkauft und Frappé ausschenkt, versorgt die Feriengäste hier.

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Hundewelpen gab es auch – sehr süß

Doch die (wir eingeschlossen) haben nach der Ankunft nur Augen für diesen wunderbaren Strand und machen erstmal Fotos. Und dann heißt es: Reingehen und baden. Das ist übrigens auch einfach herrlich. Sogar Mitte Oktober konnten wir dort noch schwimmen, ohne dass es uns großartig Überwindung kosten würde.

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4. Anreise zum Marmorstrand:

Nach Thassos kommt man mit der Fähre von Keramoti. Die Fähre steuert den Hafen von LImenas an. Von Limenas aus hält man sich am besten östlich und folgt kurz der Beschilderung nach Panagia. Dann ist der Marmorstrand schon ausgeschildert. Die rund 5 km lange Strecke dorthin ist aber unbefestigt und hält unterwegs einige Schlaglöcher bereit. Dennoch lohnt sich der Weg.

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Das war lustig, die ganzen Kiesel am Körper zu haben.

Zu Thassos: Mein Mann ist übrigens der Meinung, dass die Tassen auf Thassos erfunden worden sind. Das höre man ja schließlich schon am Namen. Diese Theorie ist natürlich völliger Quatsch. Aber irgendwie mag ich sie und gucke mal, ob sie sich noch weiter verbreitet.

Mehr über Thassos liest du in meinem langen Beitrag, dem Thassos-Reiseführer oder im Beitrag über Aphrodites Träne.

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