Rosenkohl-Rezept: Mit Paprika, Cashews und Tomatensoße

Rezept Rosenkohl mit Paprika und Tomatensoße
Inhalt

Rosenkohl-Rezepte müssen nicht immer klassisch mit Butter sein. Wie wäre es mit einer Variante mit Paprika und Tomatensoße? Dieses Rezept hat leicht indischen Touch und schmeckt köstlich.

Warum Rosenkohl mit Paprika und Cashewkernen eine gute Idee ist

Rosenkohl – den kenne ich klassisch mit Butter und Mandelsplittern. Doch das Wintergemüse verträgt auch mal etwas Pepp und der kommt mit Paprika, Tomatensoße und Curry ins Spiel. Für die Portion Protein und Glückshormone kommen die Cashewkerne ins Spiel. 

Gesunde Inhaltsstoffe von Rosenkohl

Rosenkohl ist ein echtes Superfood unter den Kohlsorten: Er enthält viele Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und vor allem Senföle, die antibakteriell wirken und die Verdauung unterstützen. Dazu kommen eine ordentliche Portion Vitamin C, Vitamin K und Folsäure sowie Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Die enthaltenen Senföle sind übrigens für den leicht scharfen Geschmack verantwortlich, tragen aber auch zur Entgiftung im Körper bei. Wer regelmäßig Rosenkohl isst, profitiert von einem stabilen Immunsystem, gesunden Knochen und einer verbesserten Verdauung – ein echtes Wintergemüse mit hohem Nährwert.

Rosenkohl in Verbindung mit Tomatensoße

Die Kombination aus Rosenkohl und Tomatensoße ist nicht nur geschmacklich spannend, sondern auch praktisch. Die fruchtige Säure der Tomaten harmoniert perfekt mit dem leicht nussigen Geschmack der Röschen und mildert zusätzlich die Bitterkeit. Für eine schnelle Variante die Tomatensoße einfach mit Zwiebeln, Knoblauch und Paprika anbraten, dann den blanchierten Rosenkohl hinzufügen und kurz köcheln lassen. So bleibt der Rosenkohl bissfest, die Aromen verbinden sich und das Gericht ist in unter 20 Minuten fertig – ideal für ein einfaches, vegetarisches Mittag- oder Abendessen.

Zubereitungszeit: 15-20 Min

Vorbereitungszeit: 15 Min

Schwierigkeit: einfach

Rosenkohl-Pfanne mit Paprika und Tomatensoße

Zutaten:

  • 500g Rosenkohl
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Hand voll Cashewnüsse
  • 100g Tomatenmark
  • 200 g Sahne
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Curry
  • 1 Msp Zimt

Rosenkohlpfanne mit Paprika und Tomatensoße – das Rezept, Schritt für Schritt

Schritt 1: Rosenkohlröschen waschen und die äußeren Blätter entfernen, die Rosenkohlröschen halbieren. Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und würfeln, Knoblauch schälen und zerkleinern.

Schritt 2: Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen. Rosenkohl, Cashewnüsse und Möhren ganz leicht anrösten. Nach ein bis zwei Minuten Zwiebeln und Knoblauch dazu geben. Weiterrösten, bis sich die Aromen entwickeln. Mit etwas Wasser (ca. 100 ml) ablöschen und den Deckel auf die Pfanne legen und ganz sanft 5-10 Minuten köcheln lassen.

Schritt 3: In der Zwischenzeit Tomatensoße in ein kleines Schälchen geben und mit der Sahne, dem Salz, den Curry, den Zimt vermischen.

Schritt 4: Prüfen, ob der Rosenkohl und die Möhren die gewünschte Bissfestigkeit haben. Falls ja, mit der angerührten Soße vermengen, alles nochmal aufwallen lassen und servieren.

Das passt dazu: Salzkartoffeln, Glasnudeln oder Reis.

Varianten: Wenn du das Rezept vegan zubereiten möchtest, ersetzt du die Sahne gegen Pflanzensahne oder wahlweise Kokosmilch. Wer es schärfer mag, würzt mit Chili oder Cayennepfeffer nach.

So wird Rosenkohl nicht bitter

Rosenkohl kann manchmal bitter schmecken, muss aber nicht. Der Trick liegt in der richtigen Zubereitung: Zuerst die Röschen waschen und die äußeren Blätter entfernen. Ein kurzes Blanchieren in kochendem Wasser für 3–5 Minuten oder das Dämpfen mildert die Bitterstoffe deutlich. Auch das Schneiden der Röschen halbiert die Kochzeit und sorgt für gleichmäßige Hitzeverteilung. Wer etwas Süße mag, kann die Pfanne zum Schluss mit einem Teelöffel Honig, Ahornsirup oder Balsamico abrunden – das neutralisiert die Restbitterkeit und macht den Rosenkohl besonders aromatisch.

FAQ zu Rosenkohl

1. Wie koche ich Rosenkohl, damit er nicht bitter wird?
Rosenkohl sollte vor dem Weiterverarbeiten kurz blanchiert oder gedämpft werden. Die äußeren Blätter entfernen, Röschen halbieren und 3–5 Minuten in kochendem Wasser garen. Anschließend in kaltem Wasser abschrecken, um die Bitterkeit zu reduzieren.

2. Wie lange muss Rosenkohl in der Pfanne mit Tomatensoße garen?
Nach dem Blanchieren reichen 5–8 Minuten in der Pfanne, bis der Rosenkohl bissfest ist und die Tomatensoße die Röschen umhüllt. So bleibt der Geschmack intensiv und die Vitamine größtenteils erhalten.

3. Ist Rosenkohl gesund?
Ja, Rosenkohl ist reich an Ballaststoffen, Senfölen, Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Eisen. Die enthaltenen Senföle fördern die Verdauung und wirken antibakteriell.

4. Enthält Rosenkohl Senföl?
Rosenkohl enthält sogenannte Glucosinolate, aus denen beim Schneiden oder Kauen Senföle entstehen. Diese sind gesundheitsfördernd und für den leicht scharfen Geschmack verantwortlich.

5. Kann man Rosenkohl auch roh essen?
Ja, kleine Röschen können roh in Salaten verwendet werden. Sie schmecken leicht nussig, sind aber in rohem Zustand etwas bitterer als gekocht.

6. Wie kann ich Rosenkohl in meiner Ernährung abwechslungsreich zubereiten?
Rosenkohl lässt sich rösten, dämpfen, dünsten oder als Pfanne mit anderen Gemüsesorten wie Paprika, Karotten oder Tomaten kombinieren. Auch Aufläufe oder Suppen sind möglich.

7. Ist Rosenkohl für Veganer geeignet?
Ja, Rosenkohl ist komplett pflanzlich. Achte nur darauf, Butter oder Sahne durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen, wenn du ein veganes Gericht zubereiten möchtest.

8. Welche wichtigen Inhaltsstoffe liefert Rosenkohl?
Rosenkohl liefert viele wertvolle Nährstoffe: Ballaststoffe, Senföle, Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen. Diese Kombination unterstützt Verdauung, Immunsystem und Knochenstärke.

9. Rosenkohl im Vergleich zu anderen Kohlsorten – was macht ihn besonders?
Im Vergleich zu Brokkoli, Weiß- oder Blumenkohl enthält Rosenkohl besonders viel Vitamin K und Senföle. Sein nussiger Geschmack und die kompakten Röschen machen ihn ideal für Pfannen, Aufläufe und Kombinationen mit Tomatensoße, während andere Kohlsorten eher mild oder wässrig schmecken.

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Wer schreibt hier?

Hallo! Ich bin Andrea Lammert. Als Wegreisende, Bücherschreibende und Bloggerin bin ich stets auf Achse.

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