Bretagne: Im Feenwald von Huelgoat

Bretagne Tipps, Huelgoat, Artuswald, Wald der Bretagne, Märchenwald, Anderswelt, Kraftplatz Bretagne, Mystik Bretagne, Keltenplätze Bretagne, roche tremblanteRegen in der Bretagne - ab nach Huelgoat

Ob es Feen gibt, ist dort keine Frage mehr: Der Wald von Huelgoat bietet pures Märchen mit seinen Grotten, Felsmurmeln und zitternden Steinen. Ein magischer Urwald mitten in Frankreich.

#Huelgoat – der magische Artuswald

In der Zentralbretagne gibt es einen Wald, der anders ist, als alle Wälder: Er wirkt die die Anderswelt der Märchen und Sagen. Tatsächlich ist Huelgoat ist mythenumwoben, denn er gilt als Teil des alten Bretagne-Waldes Brocéliande, um den sich viele Legenden ranken. Dort sollen Teile der Artussage spielen. Artus soll mit seinen Tafelrittern durch den Wald gestreift sein und den Heiligen Gral gesucht haben. In Huelgoat soll auch Maria, die Mutter Gottes ihre ersten Lebenstage verbracht und Riesen mit Felsmurmeln geworfen haben. Der Wald und das gleichnamige Dorf Huelgoat befinden sich in der Nähe von Carhaix und bieten sich an für einen Tagesausflug.

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Le Champignon – der riesige Pilz von Huelgoat sieht aus wie ein Tor zur Unterwelt.

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So weich – das Moos am Baum

#Zitternde Steine, riesige Champignons und Feenteiche

Einen Riesenstein bewegen? Das konnte doch nur Obelix, oder? Dieser Stein vor uns wiegt 137 Tonnen und ich soll ihn bewegen können? Ich stemme mich gemeinsam mit meiner Tochter dagegen. Nichts rührt sich. Da kommt ein Mann um die Ecke. Ein Bretone mit großen, blauen Augen und einem spitzbübischen Grinsen auf dem Mund. Gekonnt sucht er eine Ecke, schubbert seinen Rücken in eine Delle am Stein, wippt leicht auf und ab – und tatsächlich: Der Stein zittert. Erst nur ein wenig und dann immer mehr. “Komm, das kannst du auch”, ermuntert er mich und macht den Platz frei. Ich versuche es – und tatsächlich. Es geht. Ich kann Steine bewegen. 137 Tonnen schwere Steine.

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Der zitternde Fels. Wenn ich den zum Wackeln bringe, dann ist doch eigentlich nichts mehr unmöglich, oder?

Und dann stellt sich meine Tochter dorthin und auch sie bringt ihn zum Wackeln. Wenn ich über 100 Tonnen schwere Steine bewegen kann, dann ist alle andere auch möglich. Eine Erfahrung, die sich einbrennen wird in mein Selbstvertrauen und in den Wochen darauf vieles verändert. Der Zitternde Stein (La Roche tremblante) gehört zu den Hauptattraktionen in Huelgoat, dem mystischen Wald der Bretagne. Er ist nicht der einzige Platz, der uns dort zum Staunen bringt.

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Spiegelteich von Huelgoat.

#Moulin du Chaos – chaotisches Felsenmeer

Es ist ein Tag, an dem es Strömen regnet. Perfekt für einen Besuch im Huelgoat-Wald in der Bretagne. Denn was soll man an einem Regentag sonst machen? Drinnen sitzen und Monopoly spielen? Ins Café gehen? Nee. Ab in den Wald war unsere Idee. Und wir hätten keine bessere Zeit erwischen können, denn wenn es überall tropft und Nebel zwischen den Bäumen hängt, wirkt dieser Wald noch mystischer, als er es ohnehin schon tut. Schon bei der Ankunft sind wir verzaubert von diesem Ort. Ein ähnliches Gefühl habe ich bislang nur in Glastonbury gehabt. Glastonbury und Huelgoat scheinen irgendwie verlinkt zu sein, denn auch in Glastonbury sollen Teile der Artussage spielen. Oder war es doch Huelgoat, wo alles sich zugetragen hat? Unglaublich still liegt der Ort an diesem Regentag an seinem See. Das Wasser ist glatt wie ein Spiegel, Fachwerkhäuser gruppieren sich um das Ufer. Eine Brücke ist in Sicht. Noch ahnen wir nicht, dass wir gleich eine andere Welt betreten werden.

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An der Chaosmühle von Huelgoat beginnt die Anderswelt.

An der Moulin du Chaos (Mühle am Felsenmeer, aber auch Chaosmühle) stehen wir vor einer Szenerie, wie sie ein Herr-der-Ringe-Film nicht besser hätte formen können: In der Schlucht, die ein Fluss in die Landschaft gefressen hat, liegen riesige Felsenmurmeln und Blöcke, so als hätte ein Riese seine Taschen im Flusslauf ausgekippt. Es sind keine schroffen Felsen, sondern runde, mit Moos bewachsene Brocken mit schmalen Durchgängen – welch perfekter Platz für die Kinder, um auf Entdeckungstour zu gehen. Und entdecken kann man vieles in diesem Wald.

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Auf den Felsen wachsen Bäume

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Die Felsmurmeln sind haushoch.

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Durch diese Steine führt der Weg

Wer sich durch die Felsen geduckt hat, die wie ein Eingangstor das magische Tal behüten, betritt eine Anderswelt. Eine, wie sie in Märchen- und Feenbüchern dargestellt wird. Das Geräusch von tosendem Wasser begrüßt die Wanderer, die sich auf den Rundweg von der Moulin du Chaos begeben. Gleich hinter den großen Felsen befindet sich die Grotte du Diable, die Teufelsgrotte. Dort führt eine Treppe in die Unterwelt der Felsen. Unten rauscht ein Fluss entlang, dazwischen finden sich viele kleine Höhlen und Felsnischen. So sehen doch immer die Wohnungen von Zwergen aus in den Märchenbüchern…

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Steintreppen, Moos und knallgrüne Bäume

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Barrierefrei ist der Wanderweg bestimmt nicht.

 

Von hier aus geht es weiter zum Zitternden Felsen. Auf dem Weg dorthin finden sich kleine Höhlen, in denen sich Menschen verstecken könnten, Ensembles an Felsen säumen den Weg und immer wieder dieses frische Urwaldgrün und der satte Bewuchs: Flechten, Moose wuchern, als hätte jemand ihnen extra Dünger hingestreut. Oder es sind einfach die Feen, die hier mit ihrem Zauberstab ein sattgrünes Paradies erschaffen haben. Während außerhalb dieses Zauberwaldes der Herbst braune Blätter von den Bäumen weht, ist es in Huelgoat maigrün und ein wenig surreal für diese Jahreszeit.

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Sieht aus wie ein Urwald, ist aber Bretagne.

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Moosgrafitti im Märchenwald

#Die vielen Legenden um Huelgoat

Es ist eine Zauberwelt, durch die wir wandeln. Kleine Höhlen, große Brocken, manche Steine zu Tischen aufgestellt, andere glattgeputzt wie Fußbodenbelag. “Es ist magisch hier”, sagt auch der Bretone, der mir den Trick mit dem Zitternden Felsen gezeigt hat. Er sei hier aufgewachsen und habe schon als kleiner Junge am liebsten hier gespielt und jeden Tag den Felsen zum Zittern gebracht, erzählt er fröhlich. Es gibt sieben oder acht Stellen, an denen es noch gelingen soll, ihn in Schwingung zu versetzen. Doch der Zitternde Felsen sei nicht das Schönste. “Gehen Sie unbedingt zur Ménage de la Vierge, dort ist ein einfach nur zauberhaft. Dort soll ja schon die Jungfrau Maria gelebt haben. Und auch die Wanderung zur Artusgrotte lohnt sich.” Die Jungfrau Maria? Hier?

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Ménage de la Vierge – erste Wohnstätte von Maria?

#Ménage de la Vierge

Die Mutter von Maria, Anna, ist die Heilige der Bretagne, überall sind ihr Kirchen gewidmet und Legenden erzählen viel über sie. Am bekanntesten ist der Ort Sainte Anne dÀuray für die Verehrung der Großmutter von Jesus. Doch die Menschen in Huelgoat, so erklärt es mir der Bretone, glauben fest daran, dass Anna aus Huelgoat stammt und hier die ersten Lebensjahre mit Maria verbracht hat. War es also ihr Haushalt (Ménage), der zwischen den Felsen zu sehen ist? Man sagt, hier seien Kessel, Schöpflöffel und Bett zu sehen. Ich sehe nur Steine – aber was für welche. Ob es die Steine waren, an denen Maria gelebt hat oder nicht. Es ist egal, sie sind einfach zauberhaft.

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Und überall finden sich Herzen.

Obwohl es in Strömen regnet, wird es niemandem von uns langweilig. Und noch viel erstaunlicher: Niemand nöhlt und will nach Hause. Jeder stromert herum und geht auf Entdeckungssuche. Es gibt einfach zu viel zu sehen. Und zu viele mystische Geschichten. Etwa die vom Riesen Gargantua, der hier einst gelebt haben soll. Er wurde von den Bewohnern des Waldes stets versorgt. Doch eines Tages bekam er nur Getreidebrei anstatt der bretonischen Kochkunst, da wurde er wütend und schleuderte alle Felsbrocken, die er fand, in das Tal des Silberflusses. So sollen diese merkwürdigen Brocken in das Tal gekommen sein. Und auch der Fluss spielt in einer Sage mit. Hier soll einst Prinzessin Dahut, Tochter des Königs Gradlon gewohnt haben. Sie war nicht nur schön, sondern auch skrupellos, denn ihre Liebhaber hat sie kurzerhand nach dem Liebesspiel in dem Silberfluss ertränkt. Ob die dort nun alle versteinert liegen sollen, wird nicht weiter erzählt.

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Große Steine liegen überall herum. Und dieses Grün! Wir haben Oktober und Herbst und alles ist so sattgrün dort.

Ob es wahr ist oder nicht, wir wandeln weiter. Auf dem Weg der Liebenden (Sentier des Amoureux). Er führt zur Artus-Grotte und schon Tristan und Isolde sollen auf ihm gewandelt sein. Er führt jedenfalls direkt zur Artusgrotte – für mich der Höhepunkt der Landschaft. Eine Felsenhöhle wie eine Kathedrale, so hoch. In der Mitte ein kleiner Altar aus Felsen und am Eingang sogar eine Sitzbank aus Stein. Ein wunderschöner Platz, um zur Ruhe zu kommen und nachzudenken. Vor allem wenn es draußen regnet. Regentropfen fallen in kreisrunde Löcher auf einem Stein, wie sie es offenbar schon seit Jahrhunderten tun, denn dort haben sich Näpfe gebildet, in denen sich das Wasser sammelt. Und um die Artus-Grotte herum wachsen viele Bäume auffällig verknorpelt, sie drehen sich oder kommen dreistämmig aus dem Boden.

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Auch im Regen schön

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Sieht aus wie in der Anderswelt, oder? Felsformationen im Fluss.

Wir wandern weiter und ich sehe einen Felsen, der aussieht, als hätte dort das berühmte Schwert einst gesteckt. Und ich merke, wie die Sagen und Geschichten in mir lebendig werden und ich die Bilder daraus in die Landschaft projeziere.

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Verwunschen und zugewuchert – die Grotte von Artus in der Bretagne.

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Steckte da das Schwert von Artus drin?

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Auf dem Weg zur Arthus-Grotte in der Bretagne

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Ausblick aus der Artus-Grotte

Von der Artus-Grotte geht es weiter zu einem Felsen, der eigentlich gar nicht natürlich sein kann. Denn so sieht er nicht aus. Der Pilz, le Champignon. Wie kann die Natur soetwas formen? Er sieht tatsächlich aus wie ein riesiger Pilz.

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So groß ist der Steinpilz von Huelgoat

Der Regen wird schlimmer. Jetzt haben die Kinder keine Lust mehr. Wir steigen ins Auto und erobern den letzten Teil des Weges – La Mare aux Fées, den Feenteich. Dort rauscht das Wasser des Silberflusses einen Wasserfall hinab und sammelt sich an einem ganz ruhigen See. So ruhig, still und verlassen bei diesem Wetter, dass mir wieder Bilder aus den Märchen in den Kopf kommen von Feen, die sich auf Felsen sonnen. Wenn mir je wieder jemand erzählt, es gäbe sie nicht, die Welt der Feen und Elfen, dann weiß ich ganz sicher, dass er lügt.

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Kleine Grotte am Wegesrand

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Wenn das Wasser von den Bäumen tropft, trifft es diese runden Löcher. Sie müssen sich über die Jahrhunderte von den tropfenden Bäumen in den Felsen gefressen haben.

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Überall liegen erstaunliche Baum-Fels-Formationen.

#Tipps und Informationen zu Huelgoat

Anreise und AdresseErkundenEintrittEssen gehen und RestaurantsHotelAusrüstung

Huelgoat liegt etwa eine halbe Stunde Autofahrt südlich von Morlaix. Wer in den Ort ist, sollte sich eine Karte des Waldes besorgen, es gibt sie bei Cafés oder der Touristeninformation am Marktplatz.

Wer den Wald von Huelgoat erkunden möchte, startet am besten an See der Stadt. Von dort führt eie Brücke zur Moulin du Chaos. Von dort geht es weiter zum Roche tremblante, der Artus-Grotte und sogar einem ehemaligen Camp, wo Artur einst gekämpft haben soll. Nicht verpassen sollte man das Mare aux Fées und den Champignon. 

Der Wald von Huelgoat ist gratis.

Es gibt viele Restaurants und Crêperien in der Nähe des Waldes, doch sie haben alle eines gemein, zumindest in der Nachsaison: Nach 14 Uhr gibt es dort nichts mehr zu essen. Erst frühestens wieder um 17 Uhr. Unser Tipp: Am Markt gibt es eine Bäckerei (Ti Forn), die wunderbare Quiche und Sandwiches macht, einfach einpacken lassen, sich einen schönen Platz im Wald suchen und picknicken. Wunderschön ist auch das Café sur la Route (1 rue des cieux), es vereint Buchhandlung und Café.

Wer länger bleiben möchte und über eine Übernachtung nachdenkt, es gibt sowohl einige Hotels, als auch B&Bs in Huelgoat:

Im zentral gelegenen Gästehaus O’Brien’s zahlen Gäste 65 € pro Nacht im Doppelzimmer: www.chateaubrien.com

Niedlich ist auch das B&B von Brigitte, idyllisch im Landhausstil eingerichtet, für längere Aufenthalte, 3 Nächte ab 130 €: www.la-maison-de-brigitte.com

Beliebt ist auch das Hôtel du Lac, dort kosten Zimmer ab 65 €: www.hoteldulac-huelgoat.com

Feste Wanderschuhe gehören auf jeden Fall an die Füße und auch eine Regenjacke, denn das Wetter kann sich in der Gegens sehr schnell ändern. Ein Rucksack mit Proviant ist auch hilfreich, denn man ist doch länger unterwegs als man glaubt.

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Pont neuf der Bretagne

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Der Feenspiegel heißt diese Kneipe am See.

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Der Silberfluß führt durch den Märchenwald.

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Kunst aus Baumwurzeln

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Da geht es zum Freilichttheater

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Marktplatz des Ortes.

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Der Feenplatz im Wald von Huelgoat.

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Über Brücken geht es zu Feenteich von Huelgoat.

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Der Silberfluß führt durch den Märchenwald

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18 Kommentare

  1. Ich war schon in einer vergleichbaren Gegend, dem Foret de Brocéliande; dort findet sich die Merlinquelle, und als ich Deine Bilder sah, fühlte ich mich daran erinnert. Dort gab es fast mannshohe Farne und jeden Moment hat man wirklich geglaubt, ein Zwerg oder Merlin persönlich könnte unter ihnen hervortreten; ein bisschen unheimlich war es mir, eine magische Atmosphäre lag über allem; so seltsam auch, wie die Quelle immer wieder gluckste, und ganz in der Nähe gab es einen Ort mit einer Kirche, deren Fensterscheiben Gralsmotive enthielten. – So, wie wir keine Engel sehen, sehen wir ja auch die Zwerge nicht, obwohl in diesen Gegenden vor allem ältere Menschen nicht bezweifeln, dass sie uns in solchen Wäldern auf Schritt und Tritt begleiten oder sich in Baumstümpfe verwandeln, an denen wir nah vorbeigehen.

    Deine Bilder finde ich toll und auch Deine Schilderungen, vielen Dank und liebe Grüße,
    Johannes

    • Lieber Johannes, ja, der Wald, von dem du schreibst, stand auch auf unserer Wunschliste, war aber zu weit weg von uns. Es ist wohl der andere, magische Wald der Bretagne und muss wunderschön sein. Jetzt hast du mich echt neugierig gemacht. Das mit den Zwergen hast du wunderschön gesagt, ich glaube einfach, dass es so ist und wir sie nur nichtmehr sehen können und wollen.
      Liebe Grüße
      Andrea

  2. eine ganz tolle Naturlandschaft und hier wimmelt es regelrecht von Sagen !! Ich war letzte Woche im Monbachtal (Nordschwarzwald) und hier besteht zu deinem Beitrag eine gewissen Ähnlichkeit. Dort gibt es die Monbachschlucht und hier wird alles in der Natur belassen wie sie es erschaffen hat. War dort bei einem Fotoshooting und der Beitrag folgt demnächst. Das Thema war “fließendes Wasser” fotografisch festzuhalten. Dort viele bemooste Steine und kleine Wasserfälle in einer atemberaubenden Natur. Also toller Beitrag Andrea !
    Was bei uns fehlte war der zitternde Stein/Fels ! Den hatten wir leider nicht !!! LG Manni

    • Lieber Manni, ach, um den Schwarzwald beneide ich dich, da möchte ich auch noch mal hin. Dann muss ich unbedingt mal wieder bei dir gucken gehen, das klingt megaspannend. Ich glaube dir sofort, dass es dort ganz ähnlich war. Obwohl ich sagen muss, einen Wald wie diesen habe ich noch nie erlebt. Und viele Fotos sind mit dem Handy gemacht, weil es ja so geregnet hat. Mit einer “echten” Kamera hätte ich noch viel mehr rausholen können. Trau mich aber nicht, weil die Linsen so empfindlich sind.
      Liebe Grüße

    • Das Monbachtal kenne ich auch, hab mal ganz in der Nähe gewohnt, ist genial, im Winter ggf. nicht ganz ungefährlich, weil a….glatt, auf den Steinen findet man kaum Halt; die Gegend um die Liebenzeller Burg ist eh toll; wenn man dort mal war, vergisst man alles sicher nicht.

      Hier am Rand von Bad Kissingen gibt es die Wichtelhöhlen, das ist ein Pfad, entlang dem viel uriges Gestein sich findet, ein Traumplatz für Wichtel, und der Wald unterhalb sieht auch entsprechend aus, ziemlich verwichtelt-wildert – es gibt schon tolle Gegenden, mir fällt da auch das Felsenmeer im Odenwald ein . . .

        • Vielleicht kennst Du sie, liebe Andrea, aber falls nicht, will ich Dir vorsichtshalber von ihnen schreiben, von den leider nur noch antiquarisch zu erhaltenden Büchern des Time-Life-Verlags in der Reihe “Verzauberte Welten” über Feen ( https://goo.gl/mGzia1 ) über Zwerge, Drachen, Hexen, Riesen und Ungeheuer und weitere. Ich finde sie absolut toll, sie sind reich bebildert und ganz liebevoll gemacht. Sie sind ein echter Schatz, übrigens auch für Eltern, die nach Geschenken für ihre Kinder suchen 🙂

          Das Buch von Marko Pogacnik: “Elementarwesen. Die Gefühlsebene der Erde” wirst Du vielleicht kennen; er ist ja ein Nachfahre des Paracelsus und arbeitet mit Elementarwesen in Gärten und der Natur zusammen. Wenn Bäume gefällt werden, sieht man das mit anderen Augen, wenn man sein Buch gelesen hat oder man hat ein anderes Verhältnis zu Buschreihen auf einem Acker.

          Eines, das eher esoterisch gehalten ist und deshalb manche abschreckt, aber aus geistiger Sicht eben sehr kenntnisreich ist und zu meinen Lieblingsbüchern gehört, ist von White Eagle (einem verstorbenen, sehr alten Indianer): “Naturgeister und Engel”. Ein ganzes Kapitel widmet er dem “Feenland” und stellt auch die Beziehung zu den Märchen her, in denen sie ja immer wieder auftauchen.

          Liebe Grüße,
          Johannes

          • Lieber Johannes, nein, was für ein Schatz, ich kannte diese Bücher nicht! Und kenne sie nicht. Die ersten beiden klingen zauberhaft und kommen sofort auf meine Wunschliste, es gibt ja bald einige Anlässe 🙂 Ganz lieben Dank für deine Mühe, das rauszusuchen, Ich freue mich sehr. Die Feenwesen und alle anderen haben sich mir bislang noch nicht über Bücher gezeigt, wohl aber habe ich immer Menschen getroffen, die mich diesbezüglich ausgebildet haben. Und dazu gehörst wohl nun auch du. Vielen Dank!!! Und viele Grüße

  3. Meine Angewohnheit ging mal wieder mit mir durch ! Ich musste gleich mal googlen wo “Huelgoat ” überhaupt liegt !!!!

    • Liebe Paleica,
      ja, das ist es. Und ich konnte noch nichtmal so fotografieren wie ich wollte wegen des Regens. Sondern war gezwungen, einfach zu genießen 🙂 Wäre sicher auch ein schöner Platz für dich.
      Liebe Grüße

  4. away on a trip

    Du hast es wieder geschafft und mich verzaubert mit deinen Geschichten aus der Bretagne. Das ist eine wunderschöne Landschaft und trotz Regen hast du tolle Fotos gemacht, die die Einzigartigkeit dieser Natur sichtbar machen. Im Monbachtal war ich auch noch nicht, obwohl der Schwarzwald ganz in der Nähe ist. Ich glaube, da muss ich erst mal Mannis Tipp realisieren, bevor ich in die Bretagne reise
    LG Andrea

    • Liebe Andrea, danke dir. Das ist doch total toll, dass so ein Bretagne-Artikel auch in den Schwarzwald führt, wenn die Leser so schön diskutieren. Das ist das, was ich am Bloggen ganz, ganz doll mag und ich danke euch einfach sehr, dass ihr das in Gang gebracht habt. Über dein Lob freue ich mich natürlich sehr und vielleicht wird es bei dir ja auch irgendwann al Bretagne.
      Liebe Grüße

    • Danke liebe Federflüsterin, das freut mich aber sehr. Es war auch echt eine Herausforderung, einen Wald zu fotografieren und dann noch bei Regen, das ist gar nicht einfach.
      Liebe Grüße und danke fürs Vorbeischauen!

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