Nicht nur zu Halloween ist Kürbisbrot eine tolle Idee. Es schmeckt auch im Winter prima und wärmt schon optisch mit seinem hübschen Orange.
Kürbis aushöhlen macht ja wirklich Spaß, aber was macht man nur mit dem Fruchtfleisch? Für die Kürbissuppe bin ich verwöhnt, denn darin schmeckt mir nur Hokkaido, doch der eignet sich nicht gut zum Aushöhlen. Zum Glück ist Kürbisfleisch relativ geschmacksneutral und lässt sich prima in andere Gerichte einarbeiten. Kuchen zum Beispiel, aber auch Kürbisbrot selbst gemacht. In diesem Rezept für das Kürbisbrot wertet das Kürbisfleisch nicht nur den Teig auf, sondern macht ihn auch noch schön fluffig. Ich habe übrigens eines dieser Brote in einer Kastenform gebacken und bin total begeistert, weil es so ein guter Ersatz für Toastbrot ist.

Kürbisbrot: Die Zutaten
- 600 g Mehl (für die glutenfreie Variante: Buchweizen oder eben anderes, glutenfreies)
- 350g Kürbisfruchtfleisch
- 1 Würfel Hefe (alternativ ein Paket Trockenhefe)
- 1 TL Zucker oder andere Süße
- 2 Tassen Wasser
- 1 TL Salz
- 1 TL Kurkuma

Kürbisbrot: Das Rezept
Schritt 1: Kürbis von den Kernen befreien und je nach Sorte schälen. Dann 300g des Fruchtfleisches abnehmen und in Wasser 8 Minuten garen lassen. Das Wasser abgießen und das Fruchtfleisch beiseite stellen. Den anderen Teil des Fruchtfleisches so fein wie möglich raspeln.
Schritt 2: Geraspelten Kürbis, püriertes Kürbismus, Salz und Kurkuma in die Backschüssel geben und vermengen. Mehl darauf aufhäufen und in der Spitze des Mehlberges eine Vertiefung einarbeiten. Dort die Hefe mit etwas warmen Wasser und Zucker verrühren und 10 Minuten ziehen lassen. Es sollte anfangen zu schäumen.
Schritt 3: Dem Teig Wasser hinzufügen und anfangen zu kneten. Der Teig sollte schon fest sein wie Knetmasse. Ist er zu locker, Mehl hinzufügen, ist er zu fest, weiter vorsichtig Wasser hinzufügen.
Schritt 4: Mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. Dann Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Schritt 5: Im vorgeheizten Backofen auf einer der unteren Schienen bei Umluft backen. Zunächst 10 Minten bei 200 Grad, dann die Hitze auf 170 Grad reduzieren, ca. 45 Minuten backen.

7 Antworten
Wird, wie immer gleich getestet. Das ‚Kaltbaden‘ war nicht ganz so meins. Es käme wohl auf einen Versuch an. Aber Deine Rezepte werden sofort ausprobiert. Der Kürbis wartet schon in der Küche. Danke und Dir eine schöne Woche, Susanne
Das ist ja toll. Du probierst echt aus? Ich freu mich grade richtig.
Moin, moin Andrea, nun habe ich das Kürbisbrot endlich ausbrobiert. Leider ist es ganz glippschig geworden. Vielleicht habe ich zuviel Kürbisfleisch genommen. Herzensgrüße, Susanne
Oh, das ist ja doof. Hast du das gekochte Kürbismus ausgedrückt? Hatte ich das erwähnt, dass man das muss? Oh je! Ich werde es auch noch mal backen und schauen, ob ich irgendwas falsch aufgeschrieben habe. Danke auf jeden Fall für den Tipp.Oder es lag am Mehl? ich hatte ja Vollkornmehl genommen…
Liebe Grüße
Zwei Tassen Wasser waren für mich zu ungenau. Die Mischung war sehr wässrig. Ich musste viel mehr Mehl in den Teig geben, bevor er knetbar wurde. Er steht jetzt auf dem Heizkörper, während der Ofen heizt. Ich bin sehr neugierig, wie er gelingen wird. Ich hatte große Hoffnungen, aber ich fand das ganze Rezept nicht genau genug.Es kann sein dass mein Kürbis zu wässrig war.
Liebe Elaine,
oh, danke für den Hinweis, ich werde es ändern.
Viele Grüße
Ich habe mich vertan, jetzt sind die Mengenangaben richtig, Mehl und Kürbis waren vertauscht. Generell ist es schwierig, weil manche Kürbisse wässriger sind als andere, Hokkaido, den ich genommen habe, ist zum Beispiel viel trockener als Butternut. Deswegen müsst Ihr die Wassermenge tatsächlich varieren, je nach Bedarf. Ich hoffe, das hilft. Wie gesagt, das Rezept ist jetzt überarbeitet.