Paris-Reiseführer: Sehenswürdigkeiten und Tipps

Museen in Paris, Paris mit KIndern, Paris, Tipps

Paris mit Kindern? Ein Wochenende in Paris? Paris mal ganz umsonst oder sehr günstig? Tipps für die französische Hauptstadt gibt euch mein Paris-Reiseführer.

Paris-Reiseführer – meine Tipps

Wir haben es wieder getan: Die Kinder und ich waren in Paris und haben es sehr genossen. Trotz extremer Hitze und Sonnenstrahlung im Sommer, lohnt sich ein Zwischenstopp. Oder einfach nur ein verlängertes Wochenende in Paris.

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Abends am Montmartre

Immer wieder habe ich auf diesem Blog über die französische Hauptstadt geschrieben, hier kommt mein Paris-Reiseführer, den wir uns im Laufe der letzten Jahre zusammenrecherchiert haben. Grundsätzlich gilt aber: Paris ist eine Stadt, mit der man nie ganz fertig wird. Es gibt so viel zu sehen, so viel Kleines und so viel Weltberühmtes. Lieber etwas weniger und dafür richtig machen als alles auf einmal sehen zu wollen – das funktioniert sowieso nicht.

Bus und Bahn in Frankreich, von Hannover zum Mittelmeer mit Bus und Bahn

Eiffelturm.

1. Sehenswürdigkeiten in Paris

1.1. Eiffelturm

Die beliebteste Sehenswürdigkeit der Stadt? Klar der Eiffelturm. Dieser Moment, wenn man ihn zum ersten Mal sieht, mir jedenfalls blieb er unvergessen. Mit dem Eiffelturm ist das ja ein Phänomen: Man sieht ihn zunächst und dann verschwindet er plötzlich eine längere Zeit, um dann mitten aus dem Häusermeer wieder aufzutauchen. Mit dem Eiffelturm ist das gar nicht so einfach wie früher, denn wer direkt drunter stehen möchte, muss zunächst eine Sicherheitsschranke wie am Flughafen durchschreiten. Der Eintritt zum Eiffelturm ist kostenlos. Die Sicherheitsschranken befinden sich am Pilier Sud und Pilier Est, seitlich des Turms. Nicht kostenlos ist der Aufstieg auf den Turm.

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Skyline von Paris

Eiffelturm: Preise & Tickets:

  • Eiffelturm-Tickets gibt es an der östlichen Säule (Pilier Est). Die Fahrt zur Spitze kostet aktuell (August 2018) 19,40 € für Erwachsene, Jugendliche (12-24 Jahre) zahlen 9,70 € und Kinder (4-11 Jahre) 4,90 €, Kleinkinder sind kostenlos.
  • Wer Tickets zur Spitze des Eiffelturms kaufen möchte, bestellt am besten vor. Praktisch ist es zum Beispiel online die Karten zu bestellen. Wer glaubt, die Tickets vor Ort besorgen zu können, wird oft enttäuscht. Der Zugang zur Spitze ist reglementiert und oft muss man warten, bis der Besucherandrang vorüber ist. Wir hätten eine Wartezeit von zwei Stunden gehabt und es dann gelassen.
  • Eiffelturm-Öffnungszeiten: vom 14. Juni-31. August ist der Eiffelturm von 9-0.45 Uhr geöffnet, ansonsten von 9.30-23.45 Uhr, die Öffnungszeiten gelten auch für den Aufzug.
  • Eiffelturm-Restaurant: Jules Verne heißt das berühmte Gourmet-Restaurant im Pariser Eiffelturm. Die Plätze sind begehrt, das Essen exquisit und von höchstem Niveau, was sich auch preislich zeigt. Gegenüber des Restaurants gibt es auch einen Schnellimbiss.
  • Eiffelturm-Beleuchtung: Eine spezielle Lichtinstallation lässt den Eiffelturm wie einen Diamanten funkeln, sie startet immer zur vollen Stunde.
  • Metro-Station: Am besten erreichst du den Eiffelturm über die Metrostation Trocadero.

Paris, Gratis, Tipps; Eiffelturm

Mehr Tipps zum Eiffelturm und was Ihr am besten rund um die Pariser Eiffelturm alles unternehmen könnt, findet Ihr in meinem verlinkten Artikel. Und einen Hoteltipp für den Eiffelturm habe ich auch: Das Hotel Le Pavillon liegt nicht nur ideal nah des Eiffelturms (10 Minuten Fußweg). Es ist auch noch nachhaltig zertifiziert und gehört zu den wenigen Bio-Hotels in Paris. Übrigens: Ein prima Platz, um mit Kindern in Paris nahe des Eiffelturms zu übernachten.

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Sacré Coeur

1.2. Sacré-Cœur de Montmartre

Das war schon immer einer meiner Lieblingsplätze in Paris: Der Platz vor der Kirche Sacré-Cœur. Obwohl die Basilika ja gar nicht so alt ist, bleibt einer der kraftvollsten Plätze der Stadt. Sacré-Cœur wurde erst 1875 als Kreuzkuppelkirche errichtet.

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Sacré-Cœur de Montmartre am Abend

Wer genau hinsieht, erkennt, dass ihre Architektur an die Hagia Sophia und den Markusdom erinnert, zwei Bauwerke, die en Architekten Paul Abadie inspiriert haben, Sacré-Cœur im historisierenden Stil des Byzantismus zu errichten. Einen Steckbrief zur Historie von Sacré-Cœur findet Ihr übrigens wie gewohnt bei Wikipedia. In der Übersetzung heißt Sacré-Cœur übrigens heiliges Herz, schön, oder?

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Innenraum von Sacré-Cœur de Montmartre mit dem Jesus-Bildnis

Sacré-Cœur: Sehenswürdigkeiten, Eintritt, Tickets

  • Sehenswürdigkeiten in Sacré-Cœur:Zu den größten Sehenswürdigkeiten der Kirche zählt das Mosaik in der Kuppel. Dort breitet Jesus nicht nur seine Arme aus, es ist auch sein Herz gezeigt. Für mich eines der stärksten Symbole der Herzöffnung. Vielleicht mag ich deswegen diese Kirche auch so gerne. Aber auch der Blick auf den Eingang lohnt sich, im Portal sind Statuen von Johanna von Orléans und Ludwig IX. zu finden.
  • Sacré-Cœur-Eintritt: Die Kirche ist frei zu betreten und kostet keinen Eintritt. Allerdings stehen am Eingang Menschen mit Hüten, die eine Spende erwarten, deswegen sollten Besucher Kleingeld in der Tasche haben. Tickets für Sacré-Cœur könnt ihr also keine kaufen.
  • Sacré-Cœur-Öffnungszeiten: Die Basilika ist täglich von 6-22.30 Uhr geöffnet, der Dom von 8.30-20 Uhr (Mai-Sept.) und 9-17 Uhr (Okt.-April)
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    Zahnradbahn am Montmartre – im Metropreis mit inbegriffen.

  • Seilbahn – Funicular: Ein besonderes Erlebnis ist die Seilbahn zum Sacré-Cœur. Das Funicular kann mit dem Metroticket benutzt werden, da das Verkehrsunternehmen RATP, das auch die Metro unterhält, die Seilbahn finanziert.
  • Metro zu Sacré-Cœur: Es fahren die Linie 2, Station Anvers oder die Linie 12 Abbesses nach Sacré-Cœur.
  • Besonders schön ist es abends vor Sacré-Cœur. Wer auf den Treppen sitzt, genießt nicht nur den wunderschönen Blick auf die funkelnde Stadt, sondern auf dem Platz zeigen meistens Straßenkünstler ihr Können. Bei uns waren es Feuerspucker und Co, die das Publikum begeistert haben.
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Abends am Sacré-Cœur – die Treppen sind wie ein Amphietheater.

1.3. Sehenswürdigkeiten auf dem Montmartre

Sacré-Cœur zählt zwar zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, aber der Montmartre hat durchaus ein Eigenleben. Dabei merkt man dem Arrondissement schon an, dass es dort wilder und kreativer zugeht als im aufgeräumten Pico-Bello-Eiffelturmviertel. Zu den Tipps für Montmartre gehört auf Besuch auf der Place de Tertre, auf der noch heute viele Maler die Passanten portraitieren – ganz im Geiste des künstlerischen Paris vor 150 Jahren.

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Maler am Montmartre

Ganz in der Nähe der Place de Tertre befindet sich der Espace Dalí, mit 300 Originalen des Künstlers zählt zu den größten Dalí-Sammlungen Frankreichs. Er ist täglich von 10-18.30 Uhr geöffnet. Sehenswert ist auch das Montmarte-Museum, dort hatte unter anderen Auguste Renoir seine Ateliers, die ebenso wie die Gärten bis heute besichtigt werden können. Es hat täglich von 10-18 Uhr, im Sommer bis 19 Uhr, geöffnet.

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La Bonne Franquette.

La Bonne Franquette zählt zu den Restaurants am Montmartre mit Künstlervergangenheit. Dort speisten schon Monet, Degas, Renoir und Toulouse-Lautrec. Van Gogh malte dort sogar sein Bild La Guinguette. Der Maler wohnte übrigens in der Rue Lepic, einer malerischen Straße des Montmartre, sie ist auch bekannt aus dem Film “Die fabelhafte Welt der Amelie”.

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Typisch Montmartre – die WIndmühlen

Wer zum Montmartre kommt, der will auf jeden Fall das Moulin Rouge sehen, das berühmte Cabaret befindet sich am Boulevard de Clichy. Es ist übrigens nicht die einzige Mühle am Montmartre, auch die Moulin de la Galette ist hübsch anzusehen, sie ist über einem Restaurant. Und eines der ältesten Cabarets in Paris ist das Au Lapin Agile in der Rue des Saules, dort hat schon Picasso den Witzen gelauscht.

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Kabaret am Montmartre – au Lapin agile.

Überhaupt Picasso. Er hatte in der Rue Gabrielle 49 sein Atelier und begann genau dort seine berühmte Blaue Periode. Besuchbar ist heute das Picasso-Atelier auf dem 13, Place Émile Goudeau. Und jenseits aller klassischen Kunst: Ein besonders schönes Kunstwerk am Montmartre ist die Mur des je t’aime. Sie ist erschaffen von Frédéric Baron und Claire Kito und zeigt den Satz “Ich liebe Dich” auf 250 Sprachen. Zu finden ist die Mur des je t*aime an der Place des Abbesses.

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Weinberg am Montmartre

1.4. Sainte Chapelle

Notre Dame gilt für viele als die Kirche in Paris. Das liegt nicht nur an ihrer zentralen Lage auf der Seineinsel, sondern sie hat auch eine besonders symbolhafte Kraft.

Paris, Sainte Chapelle, Kraftort

Überbordend vor Mustern und Farben – die Fenster von Sainte Chapelle

Jenseits der Tatsache, dass sie momentan aufgrund des Brandes nicht zu besichtigen ist, gibt es für mich eine andere Kirche, die viel prächtiger und im Inneren eindrucksvoller ist als Notre Dame: Sainte Chapelle zählt zu den eindrucksvollsten Kirchen, die ich überhaupt je gesehen habe. Das liegt vor allem an ihren wunderschönen Glasfenstern.

Paris, Sainte Chapelle, Kraftort

Sainte Chapelle

Tickets und Öffnungszeiten

  • Für den Besuch von Sainte Chapelle muss man eine Eintrittskarte lösen, am besten online. Aufgrund der Sicherheitskontrollen kann es dort zu langen Wartezeiten kommen. Der Eintritt kostet 10 €, Kinder bis 18 sind gratis. Sainte Chapelle ist im Winter täglich von 9-16.30 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr geöffnet. Von November-März haben Pariser Museen jeden ersten Sonntag im Monat freien Eintritt.
  • Metrostation: Linie 4, Station Cité.
Paris, Sainte Chapelle, Kraftort

Die untere Kapelle ist auch geschmückt mit Blau-Rot-Kontrasten

1.5. Panthéon

Dieses Museum ist ein kleiner Geheimtipp für Paris: Wer geht schon ins Panthéon, wenn Museen wie der Louvre oder das Quai Branly warten? Zudem liegt das Panthéon etwas weiter ab von den beliebten Sehenswürdigkeiten und der Route zwischen ihnen.

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Front des Pariser Pantheon

Genau das wiederum hat mir sehr gut gefallen. Der Bau, der an einen griechischen Tempel erinnert, ist schon von außen beeindruckend mit seinem Gigantismus. Einst geplant als Kirche, ist es heute eine Art Huldigungshalle für die großen Köpfe Frankreichs – zumeist leider Männer. Es ist ein Ehrentempel, der Besuchern eindrucksvoll zeigt, welche großen Dichter, Denker und Forscher aus Frankreich stammen.

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Das Pantheon ist beeindruckend groß

Hier finden sich die Gebeine großer Franzosen wie  Victor Hugo oder Marie Curie. Doch das ist nicht das einzig Besondere an dieser Ruhmeshalle.

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Säulen und griechischer Stil bestimmt das Pantheon

Berühmt ist sie auch, weil sich unter der Kuppel des Panthéon das Foucaultsche Pendel befindet. Das ist ein außergewöhnliches physikalisches Experiment, mit dessen Hilfe sich die Erdrotation nachweisen lässt, ohne auf den Himmel zu blicken. Schön beschrieben ist das Panthéon übrigens in diesem Artikel.

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Das Foucaultsche Pendel in Paris im Pantheon.

Pantheon Tickets und Öffnungszeiten:

  • Das Panthéon ist täglich von 10-18 Uhr geöffnet, von April-Okt sogar bis 18.30 Uhr.
  • Tickets kosten 9 €, Kinder unter 18 Jahren sind frei, zwischen November und März ist am 1. Sonntag im Monat der Besuch gratis.
  • Metro: Über die Stationen Cardinal Lemoine“ und Maubert – Mutualité mit der Linie 10.
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Die Champs-Élysées.

1.6. Arc de Triomphe

Zwölf Straßen laufen sternförmig auf ihn zu, deswegen heißt die Metrostation zum Triumphbogen in Paris auch Etoile. In der Mitte des Kreisels Charles de Gaule thront der Triumphbogen und weist direkt auf die Champs-Elysées. Der riesige Bau stammt noch aus napoleonischer Zeit. Der französische Kaiser hat ihn 1806 in Auftrag gegeben, um an die gewonnene Schlacht von Austerlitz zu erinnern. Heute ist er Nationalmonument ersten Ranges, wichtige Ereignisse finden auch dort statt.

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Arc de Triomphe

So führt die letzte Etappe der Tour de France direkt zum Triumphbogen, bei gewonnener Fußballweltmeisterschaft die Konterfeis der Spieler auf die Mauern projiziert oder auch das Bekenntnis zur Pressefreiheit nach den Anschlägen 2015, als die Worte “Paris est Charly” auf den Bogen projiziert wurden. Direkt am Fuße des Bogens brennt eine ewige Flamme als Erinnerung an die gefallenen Soldaten während des Ersten Weltkriegs.

  Besichtigung Arc de Triomphe – Tickets, Öffnungszeiten

  • Wer den Triumphbogen in Paris besichtigen will, muss in den Untergrund: Der Ticketschalter für die Aussichtsterrasse befindet sich in den Gängen, in denen es auch zu den Metrostationen geht. Der Weg ist ausgeschildert. Man kann die Tickets auch hier online bestellen. Der Weg zur Aussichtsterrasse führt dann trotzdem erstmal in den Untergrund.
  • Das Ticket kostet für Erwachsene 18 €, für Jugendliche bis 18 ist es kostenlos.
  • Es gibt keinen Fahrstuhl im Triumphbogen, wer die Aussicht genießen will, muss Treppen steigen.
  • Der Triumphbogen hat täglich von 10-22.30 Uhr geöffnet, von April-Sept sogar bis 23 Uhr.
  • Metrostation Etoile, Linien M1, M6, M12
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Die Alexanderbrücke mit dem Eifelturm im Hintergrund.

1.7. Pont Alexandre

Wie viele Brücken führen über die Seine in Paris? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, es sind, je nachdem, wie man das Stadtgebiet benennt 37 bis 43.

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Die goldenen Statuen der Alexanderbrücke in Paris

Zu den berühmtesten Seine-Brücken zählt auf jeden Fall die neobarocke Pont Alexandre, die direkt zum Invalidendom führt. Sie stammt aus dem Jahr 1900 und wurde zur Weltausstellung errichtet. Besonders schön sind die vier vergoldeten Pegasus-Statuen auf den 17 Meter hohen Pylonen.

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Die schöne Pont Neuf

Nicht ganz so üppig, aber dennoch schön ist die Pont Neuf (Neue Brücke). Ihr Name täuscht, denn sie ist die älteste original erhaltene Seinebrücke in Paris. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und mündet in die Rue Dauphine.

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Der Invalidendom bei schlechtem Weter

1.8. Invalidendom

Die vergoldete Kuppel leuchtet aus dem Häusermeer: Der Invalidendom ist einer der eindrucksvollsten Bauten der Stadt. Errichtet von Ludwig XIV. als Heim für Kriegsveteranen, ist das Gebäude heute zu einer Gedenkstätte für große Kriegsherren umfunktioniert worden. Vor allem das Grab von Napoleon ist Publikumsmagnet, denn im Invalidendom steht der Sarkophag des ehemaligen Kaisers. Er ist direkt unter der reich geschmückten Kuppel platziert. Der Kuppelbau ist übrigens in seiner Architektur an den Petersdom angelehnt.

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Invalidendom in Paris

  Öffnungszeiten:

  • Das Armeemuseum ist von April-Oktober täglich von 10-18 Uhr geöffnet, von Nov-März 10-17 Uhr. Der Eintritt kostet 12 €, Kinder bis 18 sind frei.
  • Metro: Linie 13, Stationen La Tour Maubourg und Varenne.

2. Paris-Reiseführer für Museen

Paris hat mehr als 160 Museen. Wer sie alle besuchen will, ist ganz schön lange beschäftigt. Oder muss öfter wiederkommen. So mache ich es. Ich habe meine Favoriten, die ich mir gerne noch ein zweites Mal anschaue, allein für den Louvre brauche ich ja schon mehrere Besuche, um alle Eindrücke zu verarbeiten. Mein Tipp für die Museen in Paris: Lieber gezielt etwas raussuchen und dann mit Zeit und Muße genießen, als schnell Masse abhaken zu wollen, denn das führt nur zu einem Overflow an Eindrücken.

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Maler im Museum Louvre

Die wichtigsten Museen habe ich weiter unter ausführlicher dargestellt. Dennoch gibt es darüber hinaus noch wunderbare Museen in Paris wie etwa das Grand Palais mit Zeitgenössischem und nicht zu vergessen, der großen Eisbahn im Winter. Das Picasso Museum zeigt Werkes des großen Meisters und die Fondation Louis Vuitton ist schon architektonisch ein echter Höhepunkt der von Frank Gehry entworfen worden ist.

Paris mit Kindern, Louvre

Bodenmosaik im Louvre

Es präsentiert ebenso wie der Palais de Tokyo präsentiert moderne Kunst. Hier könnt Ihr euch zu diesen Museen weiter informieren. Mein Museumstipp für Paris wäre übrigens noch das Rodin-Museum mit seinem wunderschönen Garten sowie das relativ neue Musée du Montmartre, das den Geist des namensgebenden Künstlerviertels einfängt. Ganz neu ist das das Atelier des Lumières, das Kunstwerke aus Lasern nachbildet – etwas, was ich unbedingt besuchen möchte.

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Am Louvre ist die große Pyramide ein Hingucker, in den Maßen ist sie an den Pyramide von Gizeh angelehnt.

2.1. Louvre Paris

Ein kurzer Steckbrief zum Louvre, dem wohl bekanntesten und wichtigstem Museum der Stadt: Der Louvre ist das drittgrößte Kunstmuseum der Welt. Die Mona Lisa ist der Publikumsmagnet und lockt pro Jahr mehr als 9 Millionen Besucher ins Museum.

Paris mit Kindern, Louvre

Unbedingt fotografieren – die Mona Lisa

Der Louvre ist nicht nur das Museum der Mona Lisa, sondern auch andere berühmte Werke sind dort zu finden. Etwa die Venus von Milo, die Nike von Samothrake das Appartement von Napoleon zählt ebenfalls zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten de Louvre. Besonders lustig fanden wir das Bildnis von Apollon, das aussieht, als würde er ein Selfie machen.

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Apollon-Statue im Louvre Paris.

Insgesamt beherbergt der Louvre 380.000 Kunstwerke, aber nur etwa 35.000 sind ausgestellt. Insgesamt hat der Louvre 60.000 Quadratmeter, einst zählte er 1200 Zimmer. Der Louvre wurde Endes des 12. Jahrhunderts als Festung errichtet, wurde im 16. Jahrhundert umgebaut und fungierte später als Stadtpalast, in dem die französischen Kaiser residierten. Doch mit dem Bau von Versailles durch Ludwig XIV. verfiel der Louvre.

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Die Glaspyramide des Louvre

Seinen Glanz bekam er erst wieder nach der Französischen Revolution, als per Erlass festgelegt wurde, dass dort bedeutende Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden sollten. 1793 eröffnete der Louvre als Kunstmuseum. Doch viel mehr weiß Wikipedia über den Louvre. Übrigens wurde der Louvre 1989 um die Glaspyramide erweitert, als Ode an die Kultur und Kunst, aber auch, um die ständigen Schlangen und Probleme am Eingang zu entzerren.

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In der Ägyptischen Abteilung vom Louvre.

Sichtachse am Louvre: Der Louvre ist übrigens nicht nur als Museum interessant. Dort startet auch die berühmteste der Pariser Sichtachsen, die der Pariser Präfekt Georges-Eugène Haussmann im 19. Jahrhundert eingerichtet hat.

Paris mit Kindern, Louvre

Die Venus von Milo

Kaiser Napoleon III. hatte Haussmann beauftragt, aus dem damals noch eher schmutzig-ärmlich wirkenden Paris eine moderne, ästhetische Stadt zu formen. Grundprinzip von Haussmann waren die Sichtachsen (Axe historique), freie, lange Boulevards zwischen den Sehenswürdigkeiten zu erschaffen. Eine der berühmtesten Sichtachsen startet am Louvre, gleitet über den kleinen zum großen Triumphbogen bis hin nach la Defense mit der Grande Arche.

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Der Triumphbogen des Louvre.

Louvre: Öffnungszeiten & Eintritt

  • – Der Louvre hat dienstags geschlossen und sonst täglich geöffnet. Mo, Do, Sa, So: 10-18 Uhr, Mi und Fr 9-21.45 Uhr.
  • -Eintritt im Louvre: 17 Euro für Erwachsene, Kinder sind frei.
  • – Hier kannst du Tickets im Internet vorher kaufen, dann vermiedest du die Warteschlangen. Allerdings musst du dennoch für den Security-Check anstehen.
  • Metro: Palais-Royal–Musée du Louvre mit der Linie 1
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Der grüne Innenhof de Museums Quai Branly

2.2. Besondere Architektur: Musee du Quai Branly

Ganz in der Nähe de Eiffelturms befindet sich ein neuer Star am Museumshimmel der Stadt Paris. Das Musee du Quai Branly. Na gut, so neu auch wieder nicht, denn das Museum stammt aus dem Jahr 2006. Beeindruckend ist zunächst seine Architektur mit den vertikal bepflanzten Fassaden. Im Inneren zeigt das Museum Kunstgegenstände aus Ländern außerhalb Europas. Vielfach stammen sie aus Afrika, die Sammlung ist beeindruckend und zählt zu den größten ihrer Art. Besonders schön aber sind ist der zum Museum gehörende Garten, eine kreative Oase der Gartenkunst mitten in der Stadt. Unbedingt einen Besuch einplanen, es gehört zu meinen Top 10 in Paris.

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Skulptur im Museum Quai Branly

Musée du Quai Branly Öffnungszeiten & Eintritt

  • Das Museum hat jeweils Dienstag, Mittwoch und Sonntag von 11-19 und Donnerstag-Samstag bis 21 Uhr geöffnet, Es kostet 10 € Eintritt, erm. 7 €.
  • Metro: Station Alma-Marceau (Linie 9), Ecole Militaire (Linie 8), Bir Hakeim (Linie 6)
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Die riesige Glaskugel des Industriemuseums in Paris.

2.3. Cité des Sciences et de l’industrie

Eines der für mich schönste Museen ist das Museum Cité des Sciences et de l’industrie. Es befindet sich jenseits der City am Standrand La Vilette. Der Bau gilt als größte Wissenschaftsausstellung in Europa und ist schon architektonisch interessant, er wurde vom Architekten Peter Rice entworfen und 1986 eröffnet. Zu den Attraktionen zählen das Planetarium oder das IMAX-Kino.

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Roboter in der Cité des sciences et de l’industrie

Meinen Kindern aber gefiel die Roboter-Abteilung am besten. Und Achtung: Es gibt einen riesigen Bereich, in dem die Kids (Erwachsene natürlich auch) Computerspiele testen können. Genetik, Evolution und Gesundheit sind dort aber auch beliebte Themenfelder. Besonders sehenswert ist aber auch der umgebende Garten mit der großen Spiegelkugel sowie dem U-Boot-Museum und den Grünflächen an den Kanälen.

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Am Kanal in La Villette

Cité des Sciences et de l’industrie Öffnungszeiten & Eintritt

  • Die Cité des Sciences et de l’industrie ist dienstags-sonntags geöffnet.
  • Öffnungszeiten: Di-Sa 10-18, So 10-19 Uhr
  • Eintritt: Erwachsene 12 €, Kinder ab 6 Jahren zahlen 9 €.
  • Metro: Linie 7: Porte de la Vilette, Linie 5: Porte de Pantin
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Ein rundes Pariswahrzeichen ist die riesige Glaskugel im Stadtteil La Villette, dem 73. Quartier von Paris.

2.4. Musée d’Orsay

Diese Museum war einst ein Bahnhof: Der Gare d’Orsay wurde 1900 zur Weltausstellung in Paris errichtet und später für den Fernverkehr benutzt. Seit dem Jahr 1986 ist er als Kunstmuseum genutzt. Dort werden Werke aus der Zeit zwischen 1848 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs, 1914 ausgestellt. Zu den beliebtesten Werken im Musée d’Orsay gehören Gemälde der Impressionisten wie Monet, Degas, Sisley, aber auch Cezanne und van Gogh werden dort gezeigt. Besonders schön ist aber auch das Ambiente des einstigen Bahnhofs. Nicht nur die Uhr ist wunderschön, in der fünften Etage eröffnet sich auch ein toller Panoramablick über Paris.

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Das Museum d’Orsay in Paris von außen.

Musée d’ Orsay: Öffnungszeiten & Eintritt

  • Das Museum d’Orsay ist Dienstag bis Sonntag zu folgenden Zeiten geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa, So 9.30-18 Uhr, Do bis 21.45 Uhr
  • Eintritt: 14 € für Erwachsene, Kinder und Jugendliche frei. An allen ersten Sonntagen im Monat ist der Eintritt frei.
  • Metro: Linie 12, Station Solférino

2.5. Centre Pompidou

Renzo Piano und Richard Rogers haben 1977 dieses architektonische Meisterwerk erschaffen, das bis heute zu den Hinguckern in der Stadt gehört. Wie vieles in Paris und letztendlich auch der Eiffelturm, war diese neue Architektur sehr umstritten. Besonders am Centre Pompidou ist, dass Tragwerk, Röhren und Rohre außen sichtbar angebracht sind, anstatt innen verkleidet und versteckt zu sein. Über die Rolltreppen in den Fußgängerröhren erreicht man das Innere des Gebäudes. Drinnen ist sehr moderne, zeitgenössische Kunst zu sehen, etwa Picasso, Mondrian oder Warhol. Allein schon der Blick vom Centre aus lohnt sich.

Centre Pompidou: Öffnungszeiten & Eintritt

  • Tickets für den Centre Pompidou kosten 14 € und sind hier erhältlich. Der Besuch des Panoramadecks kostet 5 €.
  • Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt ins Museum und zur Aussichtsplattform gratis
  • Der Centre Pompidou ist täglich (außer dienstags= von 11-22 Uhr geöffnet, donnerstags sogar bis 23 Uhr.
  • Metrostationen sind Châtelet und Les Halles mit den Linien 1, 4 und 11.
  • Sehenswert ist übrigens auch der bunte Brunnen auf dem Platz vor dem Museum, es ist eine gemeinsame Arbeit der Künstler Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely.

Paris-Reiseführer, Museen in Paris, Paris mit KIndern, Paris, Tipps2.6. Textil- und Modemuseum

Zu den eher unbekannten Museen gehört das Textil- und Modemuseum, es liegt ganz in der Nähe des Louvre. Ausgestellt sind dort viele Zeugnisse der Moden der vergangenen Jahrzehnte, von Pullovern über Schöpfungen con Chanel oder Delacroix für den ganz großen Galaabend.

Textil- und Modemuseum: Öffnungszeiten & Eintritt

  • Öffnungszeiten: Di-Fr 11-18, Sa&So 10-18 Uhr.
  • Tickets kosten 8 €
  • Metro: Linie 1 Tuileries oder Musée du Louvre. Musée du Louvre wird auch von der Linie 7 bedient.
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Warten auf die Musik im Jardin de Luxembourg

3. Parks und Orte der Entspannung

Paris kann nicht nur Häusermeer, sondern auch wunderschönes Grün. Es gibt viele Parks in der Stadt, hier sind meine Favoriten.

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Bötchen auf dem Teich im Jardin de Luxembourg Paris

3.1. Jardin de Luxembourg

Ganz klar, mein Liebling. Der Park ist nicht nur schön angelegt, sondern stammt schon aus dem 17. Jahrhundert. Maria de Medici hat ihn damals anlegen lassen. Mit seinen Wasserläufen, den alten Bäumen, dem Konzertpavillon und dem Schloss ist es ein wunderschöner Platz, um sich im Sommer von der Hitze in der Stadt zu erholen.

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Schloss im Jardin de Luxembourg

Mein Lieblingsplatz dort ist der künstliche Teich, an dem man sich Spielzeugboote leihen kann, die man mit langen Stöcken abstößt und die dann vom Wind zum anderen Ufer getrieben werden. Ein unglaublicher Spaß. Sehenswürdigkeiten im Jardin de Luxembourg sind auch die vielen Skulpturen, eine davon ist sogar eine Replik der Freiheitsstatue.

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So schon grün und mit Wasser gibt es im Jardin de Luxembourg.

3.2. Tuileries

Man sitzt so schön erhöht in diesem Park: Der Jardin des Tuileries ist im Renaissance-Stil angelegt und erinnert in seiner Aufteilung an ein geometrisches Teppichmuster. Die Tuilerien liegen herrlich zentral zwischen dem Louvre und den Champs-Élysées und bestehen eigentlich aus lauter kleinen Gärten mit Brunnen, Statuen, Solitärbäumen, Wiesen oder eben dem Bassin Octogonal.

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Tuilerien mit Riesenrad und Imkerständen.

3.3. Parc des Buttes Chaumont

Einst war er der größte Park von Paris: Dieser Park zählt zu den schönsten der Stadt. Allein schon der künstliche Wasserfall, die dramatische Felsnadel und die Hängebrücke sind Elemente, die für eine einzigartige Stimmung sorgen. Es gibt eine künstliche Grotte sowie Wasserläufe und sogar kostenloses W-Lan in Paris. Ein verwunschen-schöner Ort.

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Buchladen im Marais

4. Marais, das jüdische Viertel

Das jüdische Viertel Marais gehört unbedingt zu einer Paris-Reise. Wo befindet sich denn das Marais in Paris? Es beginnt hinter dem Centre Pompidou. Wer das Marais entdecken möchte, kann dieses am besten in der Rue des Rosiers tun. Sie ist die Hauptstraße des Viertels. Übrigens lohnt es sich, dort hungrig entlang zu schlendern, denn dort gibt es sehr gute Falafel.

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Unterwegs im Marais

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im Marais gehört unbedingt der Place des Vosges, der wegen seiner Gleichmäßigkeit zu den ästhetischen Plätzen der Stadt zählt. Übrigens ist mein absolutes Lieblingscafé in Paris das Le Loir dans la Théière, dort gibt es noch Kuchen wie von Oma gebacken und man sitzt in einer Umgebung, als hätten sich Studenten gerade die Möbel vom Flohmarkt geholt.

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Antikmarkt an der Seine

Das Marais war und ist übrigens das traditionelle jüdische Viertel von Paris und deswegen finden sich dort auch viele jüdische Bäckereien, Läden mit koscherem Essen und natürlich noch Männer mit den traditionellen Hüten und den Schläfenlocken. Unbedingt anschauen im Marais

Auch andere Blogger haben über das Marais geschrieben, Sonja vom Blog Delightfull-Spots gibt hier Tipps fürs Marais.

5. Paris für Bücherfreunde und Literaturfans

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Schlafende Katze und Matratze bei Shakespeare & Co.

5.1. Shakespeare and Company

Es gibt nicht viele Buchhandlungen, die eine derartige Atmosphäre ausstrahlen – bei Shakespeare and Company würde ich sofort einziehen. Und das kann man auch. Zumindest für einige Tage und das sogar gratis, denn der Buchladen bietet Gratisübernachtungen in Paris. Der Nachteil: Die Couch im Buchladen ist beliebt und man muss sich darum bewerben. Doch das Ambiente ist wunderschön. Eben nicht so aufgeräumt oder barock angehübscht, sondern einfach nur voller Bücher und aus einem anderen Jahrhundert.

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Die Buchhandlung Shakespeare & Co ist ein wirklich uriger Platz in Paris.

5.2. Literaturcafés

Orte großer Literatur finden sich in Paris natürlich auch. Die Geschichten um Ernest Hemingway und Gertrude Stein sind für mich besonders faszinierend. Auf den Spuren von Literaten wandeln, kann man vor allem im berühmten Café de Flore, dort haben schon Simone de Beauvoir oder Jean-Paul Sartre gewirkt und auch Karl Lagerfeld war oft zu Gast, da er gleich um die Ecke wohnte. Solche Präsenz spürt man an einem Ort irgendwie auch noch Jahre später. Vielleicht ist deswegen dieses Café so oft ausgebucht. Gleich in der Nähe befindet sich das andere, berühmte Literatur-Café in Paris, das Café Les Deux Magots.

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Das berühmte Literatencafé de Flore

6. Paris kostenlos

Was kann man in Paris kostenlos machen? Ganz schön viel! Etwa in der Buchhandlung schlafen. Wer dort im Laden aushilft, der kann dort gratis übernachten in Paris. Mehr dazu habe ich hier geschrieben.

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Batobus – praktisches Ticket.

6.1. Eintritt und Vergünstigungen

Am ersten Sonntag des Monats lohnt es sich, nach Paris zu fahren. Dann haben viele staatliche Museen ihren Tag des freien Eintritts. Besonders lohnenswert ist der Besuch mit Kindern in Paris, denn für unter 25-Jährige gewähren viele Museen freien Eintritt. Ein Ticket lösen muss man aber meist dennoch, es kostet nur eben nichts.

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Statuen in den Tuilerien

7. Paris mit Kindern

Mit Kindern nach Paris? Das ist eine tolle Idee. Ich fand es ja am besten im Winter. Das Gute am Winter ist, dass man nicht so lange warten muss, bis die schöne Nachtbeleuchtung der Stadt zu sehen ist. Der Eiffelturm nachts ist einfach wunderschön. Doch auch der Sommer hat seine Vorteile, denn dann haben die Gärten geöffnet. Der beste Platz für Kinder in Paris ist für mich der Jardin du Luxembourg.

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Metrostation im Winter – sieht aus wie Weihnachten.

8. Paris-Reiseführer: Mobil in der Stadt

8.1. Mobil mit der Metro in Paris

Das beste Verkehrsmittel in Paris ist und bleibt die Metro. Schneller kann man einfach nicht ans Ziel kommen und günstig sind die Fahrten noch dazu. 1,70 € kostet derzeit eine normale Fahrt, doch oftmals ist es günstiger, gleich einen Tagespass ausstellen zu lassen.

Paris mit Kindern, Metro

Metrostation

Bei den Metrostationen gibt es nicht immer Automaten, sondern meistens sind auch Schalter mit freundlichen Mitarbeitern besetzt, die gerne beim Ticketkauf helfen, wir etwa wussten nicht, welches Metro-Ticket nun für einen 13-Jährigen zu lösen ist. Hilfe zu Metrofragen in Paris gibt es im Internet übrigens hier.

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Batobus – günstige Bootsfahrt in Paris.

8.2. Batobus

Eine schöne Art, Paris im Sommer zu erkunden und nicht in den Hop-on-Hop-Off-Bus zu steigen, ist der Batobus. Es ist ein Boot, das in einer Rundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Seine abklappert. Das Beste ist: Das Ticket gilt 24 Stunden lang und man ein- und aussteigen, wo man möchte, eine clevere und günstige Art, Paris per Boot zu erkunden, ohne die teuren Seineschiffe zu bemühen.

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Station des Batobus

Paris, Gratis, Tipps; Fahrräder

8.3. Fahrrad

Ich liebe Fahrradfahren in den Städten. Auch in Paris geht das prima – überall stehen Leihräder, wer will, leiht sich sogar eines mit Elektroantrieb. Größter Anbieter ist nach wie vor Velib, dafür braucht man nur eine Kreditkarte mit Pin, die erste halbe Stunde Radfahren in Paris ist dann auch kostenlos.

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Am Montmartre

8.4. Paris mit dem Auto

Kann man machen: Mit dem eigenen Auto nach Paris. Die Stadt fordert ihren Besuchern allerdings die Umweltplakette Crit’Air. Damit dürfen Autos in der Stadt fahren, die als Benziner zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 31. Dezember 2010 zugelassen worden sind sowie Dieselautos, die nach dem 1. Januar 2011 in Betrieb gegangen sind. Man kann die Plakette hier bestellen. Charmanter als mit dem eigenen Auto ist die Tour mit einer Ente (2 CV) durch die Stadt, dafür kann man eigene Stadtführungen buchen, etwa hier.

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Der kleine Triumphbogen von Paris

8.5. Elektroautos und Elektroroller in Paris

Stark im Trend sind auch in Paris die Elektroroller. Sie sind praktisch, denn die erleichtern die langen Wege, ohne sich die Füße lahm zu laufen. Und man sieht viel mehr, als wenn man die Sehenswürdigkeiten mit der Metro ansteuert. Beliebt ist der Anbieter Lime, der es mit einer App den Menschen sehr einfach macht, den passenden Roller ganz in der Nähe aufzuspüren.

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Unser schönes Hotel am Montmartre mit Blick auf Sacré-Cœur.

Die offizielle Seite des Tourismusbüros von Paris liefert ebenfalls einen umfassenden Paris-Reiseführer mit vielen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Öffnungszeiten, Tickets und der Paris-Card.

Unbedingt besichtigen möchte ich übrigens noch mal das Atelier des Lumières. darüber haben Gin des Lebens-Blog auch schon geschrieben.

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Paris vom Wasser aus.

 

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