Addo-Elefantenpark mit Kindern

Addo-Elefantenpark in Südafrika: Perfekt, um Elefanten zu beobachten, aber auch Löwen, Zebras, Warzenschweine und Büffel lassen sich blicken

Der Addo-Elefantenpark ist wohl der beste Platz in Südafrika, um Elefanten zu beobachten. Und das fast zum Greifen nahe. Unsere Tipps für den Besuch mit Kindern – Addo war unser Highlight in Südafrika.

#Südafrikas bester Elefantenpark

Wir kommen zu spät. Und dann ist am Eingang auch noch so eine lange Schlange von Menschen. Ryan knurrt uns ein wenig unfreundlich an, nimmt uns aber dennoch mit auf Dämmerungsfahrt. Es ist 17 Uhr und die letzte Tour für heute durch den Park beginnt. Ryan lenkt den Bus und lächelt vor sich hin.

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Zebras im Addo-Elefantenpark.

Er weiß genau, wohin er seine Besucher nun führt. Elefanten sind es jedenfalls nicht. Obwohl im Addo-Elefantenpark rund 700 Dickhäuter leben sollen, sehen wir zunächst einmal nur ihre Dungbälle. Und ganz weit in der Ferne eine Herde grauer Tiere. Ryan erzählt uns, dass diese Dungbälle wichtig sind für den flugunfähigen Pillendreher-Mistkäfer, der nur in dieser Gegend der Welt vorkommt. Anstatt Kurs auf die Elefanten zu nehmen, fährt er eine Abzweigung in einen Teil des Parkes, der für Selbstfahrer verboten ist. “Wir haben zwei männliche Löwen, die seit heute morgen ihr Verdauungsschläfchen machen”, sagt er und lenkt den Safaribus über die holprigen Straßen. Links von uns ist schon der große Zaun, der der Addo-Nationalpark umfasst und rechts sogar Strommasten. Sieht ja eher unromantisch aus, nicht Afrika, wie man es sich vorstellt – so als zaunlose Weite. Dafür aber bewegt sich ein blonder Schopf im Gras. Voll ausgestreckt und entspannt liegen die beiden Löwenmännchen dort. Männliche Löwen. Meine Kinder sind entzückt. Und total baff, wie entspannt und ruhig diese Kerle dort liegen. Es sind auch keine normalen Löwen, sondern Kalahari-Löwen.

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Er lächelt uns an – satt und zufrieden, wie er ist.

Der Kalahari-Löwe

Seine Mähne sieht aus, als habe ein moderner Friseur dort Strähnchen eingefärbt – unten ein anderer Ton als am Scheitel. Gäbe es ein Schönheitsideal für Löwen, wäre diese Unterart sicherlich das Idol. Obwohl der Kalahari-Löwe offiziell nicht als Unterart anerkannt ist, ist er für Besucher der Savanne unbestritten der Höhepunkt mancher Safari. Kein anderer aus der Gattung der Panthera hat eine derartig stolze Mähne, am Kopf blond und an den Spitzen schwarze Akzente, die für einen eindrucksvollen Kontrast sorgt, gerade so, als hätten sich die Tiere einen schwarzen Kragen umgelegt. Der Kalahari-Löwe unterscheidet sich nicht nur mit seinen schwarzen Mähnenspitzen von seinen Artgenossen in der Serengeti und Co, sondern sein Fell leuchtet insgesamt heller als das anderer Löwen. Das ist wahrscheinlich der Umgebung geschuldet, an die er sich im Laufe der Jahrhunderte angepasst hat: In der trockenen Region der Wüsten und Salzpfannen ist er auf diese Weise  einfach besser getarnt.

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Schön, diese Mähne der Kalahari-Löwen

Mit einer Körpergröße bis zu 110 Zentimetern und einer Länge von bis zu 200 Zentimetern gehört der Kalahari-Löwe zu den größeren Vertretern seiner Art. Während er früher ungestört durch seine Reviere in der Kalahari streifen konnte, setzt der Mensch den Raubkatzen heute sehr zu: Das ursprüngliche Gebiet ist stark zergliedert, Zäune von Farmen stören sein Habitat und sein Durchkommen. Im Addo-Nationalpark ist hat er nun ein Schutzgebiet gefunden.  Ryan erzählt uns, dass Löwen normalerweise höchstens bis zu 15 Jahre alt werden in der Wildnis, diese beiden aber schon 24 Jahre auf dem Buckel haben. Methusalems also. Sie sind wunderschön mit ihrer blond-schwarzen Mähne. Auch wenn wir grade erfahren, dass so ein Löwe etwa 100 Antilopen oder ähnliche Tiere pro Jahr verzehrt.

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Nur kurz hatte er aufgeschaut, dann legte er sich wieder schlafen

Endlich Elefanten

Wir fahren. Weites Land, die Sonne neigt sich dem Untergang zu. Und dann sind wir plötzlich mitten im Elefantengebiet. Ganz nah stehen die Tiere am Wegesrand und zupfen das Gras. Manche lassen sich sogar in die Augen schauen. Wir sind alle ganz fasziniert. Nicht nur von den Tieren, auch vom Farbspiel der Sonne, die die Elefanten plötzlich orangefarben erscheinen lässt.

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Abendrot macht sich gut auf dem Elefanten. Es war tatsächlich so rot.

Das sind Augenblicke, in denen ich weiß, warum ich unbedingt in diesen Park fahren wollte. Warum wir von Kapstadt aus 900 Kilometer gefahren sind, um hier zu sein. Ja, wir sind dabei auch die Gardenroute gefahren. und haben all die Schönheiten der Strecke genossen wie Knysna oder die  Kleine Karoo. Aber das ist alles nichts gehen das Gefühl hier mitten den Elefanten zu sein. Auch wenn wir dafür eine weite Strecke durch das Land gereist sind – es hat sich wirklich gelohnt. Unsere Tage im Addo-Elefantenpark waren mit die eindrücklichsten unserer Südafrika-Reise. Vor allem für die Kinder.

#Warum Addo-Elefantenpark mit Kindern?

Wir haben uns auf unserer Reiseplanung gegen den Krüger-Nationalpark und für den Addo entschieden, weil der Addo malairafrei ist. Außerdem fiel den Kindern spontan als erstes Tier der Elefant ein, als ich sie fragte, was sie in Südafrika sehen wollten. Und zum Elefantengucken ist dieser Park spektakulär. Es gibt kaum andere Parks, in denen man den Elefanten derart nahe kommt. Ein weiterer Punkt ist, dass der Addo schön mit der Garden Route mit Kapstadt verbunden ist und viele weiter Höhepunkte auf unserem Weg lagen, die das Reisen an sich zu einem Erlebnis machen.

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Ganz weit weg – die Elefanten.

Weil es am Abend so schön war, fuhren wir am nächsten Tag selbst durch den Addo. Ich hatte mich erkundigt: Um einmal bis zur Küste zu kommen, braucht man einen Tag, es sind etwa 70 Kilometer. Ich bezweifelte, dass meine Kinder das aushalten würden und strich das gleich mal von meiner Liste. Denn mit Kindern reisen, heißt auch immer, etwas entschleunigen, nicht zu viel Programm hineinpacken, sondern eher Zeiten einplanen, in denen sie spielen können, am besten draußen oder im Wasser. Aber den ganzen Tag auf dem Rücksitz des Autos ist da eher nichts.

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Der schaut mir tief in die Augen.

Selbst fahren im Addo-Elefantenpark mit Hindernissen

Im Gegensatz zum Pilanesberg-Nationalpark ist der Addo ideal für Selbstfahrer, denn man sieht gut und weit und das Gras ist nicht so hoch, Hügel versperren hier auch nicht die Sicht. Also lassen sich die Tiere gut beobachten. Und das sind vor allem Elefanten, die man hier sieht. Und genau deswegen ist man ja auch hier. Wir werden nicht enttäuscht, denn schon bald kommen sie. Direkt auf unser Auto zu.

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Und da stehen sie plötzlich auf der Straße, die Elefanten.

Erst hatten wir nur ihre Hinterlassenschaften gesehen, plötzlich aber bricht einer aus dem Busch und eine ganze Herde folgt. Ich mache ganz schnell den Motor aus, habe Herzklopfen, ob dieser Nähe, in der die an uns vorbeiziehen und schaue einfach nur fasziniert. Einer nimmt sogar Blickkontakt mit mir auf. So ein weicher, tiefer Blick, der berührt sofort mein Herz.

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Diese Augen… ich hätte Stunden hineinschauen können.

Dass wir Stunden unterwegs sind, bemerken wir gar nicht, denn immer wieder kommen die Elefanten dicht an unser Auto oder waschen sich an den Wasserlöchern. Fasziniert bleiben wir stehen und schauen einfach nur. Es sind Momente, die wir alle nie vergessen werden.

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Fast zum Greifen nah sind die Elefanten, jedoch darf man sich im Addo-Park nicht aus dem Fenster lehnen.

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Sie gehen direkt aufs Auto zu: Elefanten im Addo.

#Geschichte des Addo-Nationalparks

Manchmal wird einem erst bewusst, wie wertvoll etwas ist, wenn es gegangen ist. So war es wohl auch im Addo. Dort waren die Elefanten fast ausgerottet. Die angrenzend siedelnden Menschen, Großwildjäger und andere hatten es auf die Elefanten abgesehen und sie einfach so erschossen. Mal, weil sie das Elfenbein haben wollten, mal weil sie ihre Farmen vor dem großen Hunger dieser Tiere schützen wollten und um ihre Orangenernte fürchteten. So war 1930 der Elefant in dieser Gegend fast ausgestorben.

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Spielen am Wasserloch

Eisenbahnlinien wurden gebaut, das Holz der Wälder, die einst undurchdringbar waren, wurde für die Industrie gebraucht und mehr und mehr der Lebensraum der Elefanten und anderer Großsäugetiere wie Löwen zerstört und ein Staudamm sollte zudem noch gebaut werden. Im Jahr 1931 allerdings wuchs das Bewusstsein, dass man die Elefanten nicht einfach so aus der Gegend vertreiben und abschießen konnte und man richtete ein Reservat ein: Den Addo-Nationalpark, der sich seitdem ständig vergrößerte und heute Südafrikas drittgrößter Park ist.

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Elefant und Büffel im Addo-Nationalpark

#Fauna und Flora im Addo-Elefantenpark

Fauna: Eines der kleinsten Tiere ist möglicherweise das Spektakulärste im Park: Der flugunfähige Pillendreher-Mistkäfer rollt Kugeln von Elefantendung vor sich her – und das rückwärts. Weniger spektakulär aber dort auch heimisch sind Kudu, Elanantilope, Kuhantilope, Buschbock, Bergzebra, Warzenschweine, Südkaper Wal und Pinguine, Weißer Hai, Spitzmaulnashörner, Büffel, Löwen, Robben, Springbock, Bärenpavian, Südliche Grünmeerkatze. Inzwischen sind auch Geparden im Park angesiedelt worden. Die Big 5 können somit auch in diesem Park gefunden werden.

Zu den seltenen Tierarten im Addo-Park gehören: Steppenwald-Baumschliefer, Erdwolf, Honigdachs, Schwarzfußkatze, Leopard, Flußpferd, Erdferkel, Falbkatze.

Auch Puffottern kommen dort vor, ebenso wie die Kapkobra, die Boomslang, Wolfzahnnatter oder die Schaufelnose.

Addo-Elefantenpark, Pinguine, Pazifik

Brillenpinguine gibt es auch im Addo-Nationalpark.

Vögel im Addo: Silbersturmvogel, Königspinguin, Brillenpinguin, Eselspinguin, Schwarzbrust-Schlangenadler, Kronenadler, Kaptölpel, Sekretär, Weißrückengeier, Nimmersatt, Marabu, Sibirischer Goldregenpfeiffer, Rotwangennachtschwärmer, Miombonektarvögel, Riesenfischer, Kobalteisvogel, Baumhopf, Trompeterhornvogel, Kraniche, Webervögel, Reiher und der bunte Narinatrogon. Insgesamt umfasst die Liste der dort gesichteten Vögel knapp 900 Arten, die englischsprachige/lateinische Version kann hier eingesehen werden.Im Addo-Elefantenpark in Südafrika lohnt sich auch die Vogelbeobachtung, es ist ein Paradies für Ornithologen.

Flora: Der Küstenstrich Woody Cape, St Croix Island und Bird Island kamen als neue Regionen 2002 zum Addo-Schutzgebiet. Seitdem erstreckt sich der Park über 5 Vegetationszonen. Es sind die Fynbos Vegetation, die vor allem von Heide, Hartlaub und Silberbäumen bestimmt wird. Die Forest Vegetation, Albany Thicket, das vor allem aus Wald besteht. Die Nama Karoo bei Darlington und Kuzuko ist von Wüste bestimmt und die Küste des Indischen Ozeans ist von Dünen und der Meerlandschaft geprägt.  Indian Ocean Coastal Belt. Diese Landschaftsformen werden auch Boome genannt. 500 verschiedene Pflanzenarten beherrschen die Szenerie, dazu gehören der Burenbohnenbaum, der Speckbaum, Mittagsblumengewächse und Kaktusfeigen, deren Früchte Lieblingsspeise der Elefanten sind.Die Flora im Addo-Nationalpark in Südafrika ist vielfältig

#Aktivitäten im Park

Insgesamt 120 Kilometer Straße durchziehen den Park, man kann den Park an einem Tag gut schaffen. Und doch ist er groß genug, um leicht auch mal die Orientierung zu verlieren, denn die Straßen winden sich als Schlaufen durch den Park, auch Loops genannt. Es ist nicht immer einfach, die richtige Abzweigung zu finden, wir sind tatsächlich dreimal denselben Loop gefahren, um endlich die Straße zu finden, die weiter in den Süden zeigte. Und es ging nicht nur uns so, wir trafen viele Autos mehrfach und sahen sie auch lange an den Wegweisern halten und diskutieren. Also aufpassen und immer schön auf der Karte die Richtung mitverfolgen, den Navigartionsgeräte sind im Park nicht unbedingt zuverlässig.Autofahrenn in Südafrika ist ganz anders als in Deutschland, nicht nur wegen des Linksverkehrs, sondern auch wegen der Tiere und der anderen Regeln.

Ausflug zum Weißen Hai: Das Marine-Schutzgebiet, das dem Addo vorgelagert ist, beherbergt auch den Weißen Hai Wale und einige Delfinarten. Es gibt spezielle Touren mit dem Boot, um die Wasserwelt besser kennenzulernen.

Underground hide: Spannend sind auch die Ausblicke aus dem Underground Hide des Addo, hier kann man aus eigen geschützten Häuschen einigen Tieren auf Augenhöhe begegnen. Kein Tier da? Macht nichts, einfach Zeit nehmen und warten.

Harpoor Damm ist besonders schön für den Nachmittag. Der Damm ist übrigens nach einem Elefanten benannt, der den Namen Harpoor trug und als besonders launisch bekannt war und nicht selten Menschen im Park bedroht hat. Erst viel später hat man festgestellt, dass er eine Gewehrkugel im Ohr getragen hatte und wohl unter andauernden Schmerzen gelitten hat.

Addo-Elefantenpark in Südafrika: Perfekt, um Elefanten zu beobachten, aber auch Löwen, Zebras, Warzenschweine und Büffel lassen sich blicken

Ein Bulle am Wasserloch

Spekboom-Trail: Auf diesem Wanderweg kann man ganz in Ruhe umherlaufen und toben, das Gebiet ist umzäunt und somit vor Löwen und anderen Großsäugetieren geschützt. Perfekt für einen Stopp mit Kindern, die nicht mehr auf der Rückbank sitzen mögen.

Kinder im Addo-Elefantenpark: Im Ulwazi-Zentrum können Kinder nach Fossilien buddeln, Spuren lesen lernen oder im Sandkasten spielen, das Zentrum bietet viele Möglichkeiten zu spielen, aber auch zu lernen.

Beleuchtetes Wasserloch bei Nacht: Es gibt im Park ein Wasserloch, das nachts beleuchtet ist. Wer ruhig genug ist, hat große Chancen, Tiere zu sehen.

#Informationen Addo-Elefantenpark (Eintritt und Co):

AnreiseÖffnungszeitEintrittRestaurantHotelAuf einen Blick

Der Addo-Elefantenpark befindet sich etwa eine Autostunde von Port Elisabeth entfernt und gehört zur Western Cape Region. Nach Kapstadt sind es etwa 825 Kilometer, also rund 9 Autostunden. Es lohnt sich aber, die Strecke in kleinere Etappen aufzuteilen, denn der Weg führt entlang der Garden Route. Der Addopark ist über die N2 Richtung Grahamstown gut erreichbar. Der Park ist gut mit dem normalen PKW befahrbar.

Der Elefantenpark hat zwei Tore, das Hauptor ist von Nov-März täglich von 6 bis 18.30 Uhr geöffnet, April/Mai und Sept/Okt: 6.30-18 Uhr, Juni/ August 7-17.30 Uhr.

Das südliche Tor öffnet meist eine halbe Stunde später und schließt eine halbe Stunde früher.

Addo Elephant National Park Rezeption, Tel: +27 42 233 8600

Der Eintritt im Park kostet 275 Rand für Erwachsene (Kinder ab 12 Jahren gelten als Erwachsene) und 138 Rand für Kinder.

Der Pass muss vorgezeigt werden, ebenso wie der Führerschein bei Selbstfahrern. Bei Selbstfahrern wird der Kofferraum untersucht (nach Waffen und Elfenbein).

Games-Drives starten um 6 Uhr( im Winter 7) sowie tagsüber um 9, 12 und 15 Uhr, Sonnenuntergangstouren starten um 18 (Winter 16) Uhr, die Game-Drives dauern 2 Stunden, kosten 365 Rand pro Person, Snack (Chips) und Getränk sind inklusive.

Das Restaurant der Africanos-Lodge sorgt für Essen in hoher Qualität zwischen Sushi, Fleischspießen und Pizza.

Wer direkt im Park essen möchte, dem steht am Haupttor das Harpoor-Restaurant zur Verfügung, dort gibt es Burger, Salat und Kudu-Steak.

Wir haben in der Africanos-Country-Estate-Lodge übernachtet – und nicht nur meine Kinder mochten es sehr. Dort wohnt man in Doppelhäusern, das Bad ist riesig und es gibt sogar eine Draußendusche. Der Garten ist schön groß zum Austoben, die Zimmer ebenso und die Menschen dort sind extrem freundlich, vor allem zu den Kindern. Die Übernachtung kostet ab 100 €.

Der Addo-Elefantenpark ist der drittgrößte Nationalpark Südafrikas. Er ist malariafrei und bietet etwa 700 Elefanten ein Rückzugsgebiet. Er kann auch mit normalen Autos befahren werden, man braucht keinen Allradantrieb. Der Park ist insgesamt 180.000 Hektar (1650 km2) groß und bietet die Möglichkeit, die Big 5 zu sehen.

Besonderheit sind die vielen Elefantenherden, die oftmals direkt vor das Auto laufen. Wer Elefanten sehen will, ist hier richtig.

Tanken: Im Park gibt es eine Tankstelle für Autos.

Fototipp: Nicht nur  Teleobjektve mitnehmen, sondern auch Weitwinkel, damit lassen sich die oftmals sehr nahen  Elefantenrudel besser abzubilden.

Mehr von unserer Südafrikareise findest du hier:

  • Es muss nicht immer der Krüger-Park sein, Pilanesberg ist ebenfalls wunderbar – vor allem mit Kindern. Hier liest du mehr über unsere Safari.
  • Autofahren in Südafrika ist nicht immer einfach. Hier findest du meine Tipps, wie du die Zeit im Linksverkehr gut überstehst.
  • Besonders gut hat uns der Addo-Elefantenpark gefallen. Er war mein persönliches Highlight, nirgendwo bin ich jemals den Elefanten so nahe gekommen.
  • Und hier gibt es Tipps von anderen Bloggern und mir zu Kapstadt.
  • Eine Townshiptour, also ein Gang durch die Armenviertel des Landes, war bedrückend und eindrucksvoll zugleich. Mit den Kindern fand ich es besonders wichtig. Warum? Das liest du hier.

 

 

11 Kommentare

  1. wow von den Fotos bin ich einfach nur begeistert und mein Gott was hätte ich Angst, wenn mir ein Elefant vor`s Auto laufen würde. Wenn da mal einer Panik bekommt ? Aber ich denke, sie sind das schon gewohnt. Mir sind in Griechenland bei einer Rast mal wilde Ziegen hinterher und nichts wie gelaufen und ins Auto ! Die eine meinte, sie musste ihr Vorderfüße auf der Motorhaube parken. Die kamen bis ans Fenster direkt und selbst hupen half da nichts . Also warten, bis die von selber das Weite gesucht haben. Füttern geht gar nicht, denn die kriegst zu nie wieder los. Du bist umzingelt von Ziegen und dann geht gar nichts mehr. Das sind Ziegen, aber was machst du bei Elefanten ? Ganz toll Andrea !!!! Bin begeistert !

    • Danke lieber Manni. Ich habe oft gedacht, was du wohl denken würdest, als ich die Fotos rausgesucht habe. Und weißt du was, viele sind nur mit dem Handy gemacht, weil ich so schnell gar nicht die Kamera zücken konnte. Das war unglaublich. Und danke für deine Ziegengeschichte, die habe ich mir bildlich vorgestellt, wie lustig klingt das. Ziegen sind ja eher heißblütig, verglichen mit so einem gemächlichen Elefanten. Die sind ja einfach so entspannte Tiere. Aber ja, es war einmalig und ich bin froh und dankbar, das mit den Kindern gemacht zu haben. Zum Addo würde ich jederzeit wieder fahren, es war unglaublich schön.
      Liebe Grüße an dich und schön, wenn ich dich begeistern konnte.

  2. Begeisterung pur ganz ehrlich !!! Wer kann schon von sich behaupten, einem Elefanten in die Augen gesehen zu haben ? Grandios Andrea !
    Blöd ist,dass ich, wenn ich kommentiere und du antwortest, ich nicht eine Nachricht erhalten wie früher. Ich muss also immer auf deinen Beitrag gehen, um überhaupt zu sehen ob du es gelesen hast und geantwortet. Ist blöd, aber mir ist es wert !!!!

  3. Ohhh, wie schön. Ich liebe Südafrika und bei einem vielleicht hoffentlich nächsten Besuch steht “der Addo” ganz weit oben auf meiner Wunschliste.

    Vielen Dank für die schönen Bilder!

    Viele Grüße

    Anni

  4. away on a trip

    So schön, deine Fotos sind beeindruckend und einfach fantastisch, ich bin begeistert. Du hast in dieser Zeit viel mehr Tiere gesehen als ich. Der Löwe im Abendlicht gefällt mir total und die vielen Elefanten habe ich auch gesehen. Das sind so beeindruckende Tiere und du hast einen sogar von Auge zu Auge gesehen. Das sind so grandiose Erinnerungen, die man nicht vergisst. Ich liebe diesen Addo Elephant Park
    LG Andrea

    • Liebe Andrea, vielen, vielen Dank. Wenn das jemand sagt, der schon da war, ist das etwas Besonderes für mich. Wir waren ja auch im Winter dort, vielleicht lag es daran? Oder wir hatten einfach Glück, das sich ja oftmals mit Kindern über einem ausbreitet. Ja, es war auf jeden Fall einmalig und ich werde diese Bilder auch nicht vergessen. Ganz liebe Grüße und danke für dein Vorbeischauen

  5. Liebe Andrea,

    das ist wieder ein so wundervoller Bericht und die Tieraufnahmen sind erste Sahne.

    Ein herzliches Danke für diesen tollen Eintrag!

    Liebe Grüße zu dir,
    Lilo

  6. Liebe Andrea,
    Dein Bericht ueber den Addo-Elefantenpark und die
    einmaligen Photos haben mich gleich in diese atem-
    beraubende Welt mitgenommen und mich sehr beeindruckt.
    Fuer die Kinder bestimmt unvergessene Erlebnisse!
    Danke fuer diese selbsterfahrenen Abenteuer.
    GlG EL

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