Rezept: Kurkuma-Milch selber machen

Kurkuma-Milch, Rezept Goldene Milch

Goldene Milch oder auch Kurkuma-Milch ist seit einiger Zeit das absolute Trendgetränk. Es macht nicht nur wach und entgiftet, sondern wirkt auch noch stimmungsaufhellend. Also ein idealer Begleiter für dunkle, graue Wintertage.Kurkuma gilt nicht nur in der ayurdvedischen Lehre als Wundermittel. Die Knolle soll Herz und Abwehrkräfte stärken, reinigen und Entzündungen hemmen. Sie soll die Leber anregen und die Verdauung unterstützen. Mit ihrer sonnengelben Kraft wirkt sie aber auch gegen Niedergeschlagenheit und Müdigkeit. Tatsächlich macht sie mich morgens wach und ich bin voller Tatendrang, wenn ich sie getrunken habe. An den Geschmack musste ich mich erst gewöhnen, inzwischen aber hab ich ihn sehr gern und vermisse morgens etwas, wenn ich mir die Goldene Milch nicht mache.

Rezept: Kurkuma-Milch oder auch Goldene Milch

  • frische Kurkuma-Wurzel
  • frische Ingwer-Wurzel
  • 1 Msp-1/2 TL Zimtpulver
  • 1-3 Prisen Pfeffer
  • 1 Tl Kokosöl
  • 250 ml Pflanzenmilch
  • 1/2 – 1 TL Agavendicksaft

Wieviel Kurkumawurzel man nimmt, ist immer Gewöhnungssache. Ich nehme eine Menge, die etwa der Größe eines kleinen Fingers entspricht. Und dann ein ein wenig weniger Ingwerwurzel. Zimt kann es bei mir nicht genug sein, deswegen würze ich damit großzügig, ebenso mit dem Pfeffer. Alle Zutaten gebe ich in den Mixer und lasse es so lange schnetzeln, bis eine feine, sämige Masse entstanden ist. Diese gieße ich durch ein Sieb – fertig zum Trinken.

Der schwarze Pfeffer und das Kokosöl helfen bei der Aufnahme des Curcumins, das übrigens auch unsere Zellmenbranen festigen und auch antioxidativ wirken soll. Manche sollen diese Milch auch abends trinken, mir ist das völlig unverständlich, weil es auf mich total anregend wirkt.

Ich habe verschiedene Varianten ausprobiert. Häufig wird geraten, die Kurkuma-Milch heiß oder warm zu trinken. Das habe ich probiert und fand, sie hat sehr viel verloren von ihrer Kraft und ihrem Geschmack. Ich trinke sie lieber roh aus dem Mixer. Ob Kurkuma-Milch lieber warm oder kalt getrunken wird, das muss jeder selbst entscheiden. Bei der warmen Variante werden die Zuaten sanft erhitzt und köcheln wenige Minuten vor sich hin. Dann werden sie durch ein Sieb in einen Becher gegeben und warm getrunken.

Wer keine frische Kurkuma-Wurzel findet (würde mich aber wundern, die gibt es sogar inzwischen in Bioläden bei uns im Dorf) – man kann die Milch auch mit Kurkuma-Pulver herstellen, dafür braucht man dann folgende Paste:

Kurkuma-Paste – das Rezept:

  • 1 EL Kurkuma-Pulver
  • 100 ml Wasser
  • ein fingergroßes Stück Ingwer

Kurkuma und Wasser sanft erhitzen, Ingwer fein reiben und zum Kurkuma-Wasser geben. So lange einköcheln, bis es eine Paste wird. Im Gläschen hält es sich bestimmt eine Woche im Kühlschrank. Man kann die Paste auch ohne den Ingwer zubereiten und den Ingwer dann frisch in die Milch geben.

16 Kommentare

  1. Super, danke! Wir haben das leckere “Zeug” diese Woche zum ersten Mal getrunken und uns schon gefragt, wie wir es selbst machen können. Wir werden es ausprobieren!

    • Na, dann passt das ja. Das freut mich aber. Willkommen übrigens auf meiner Webseite, ich freu mich grade über euer Feddback.
      Liebe Grüße und viel Spaß beim Probieren

    • Das ist wirklich ein ganz, ganz tolles Getränk. Kann ich dir nur empfehlen. Aber erstmal: Gute Heilung und alles Liebe zu dir, hoffe, es wird bald wieder besser

  2. Mein Frühstück besteht neuerdings aus folgenden Ingredienzien: Kurkuma, Ceylon-Zimt, Ingwer, Pfeffer (alles in Pulverform) und etwas Olivenöl verrührt mit Ziegen- oder Schaftsmilchjoghurt. Es schmeckt mir, wärmt, hilft den Darm gesund zu halten.

    • Das klingt auch super und ist ja fast ähnlich wie meine Milch. Wundert mich nicht, dass wir schon wieder auf einer Welle schwimmen. Mal sehen, wo sonst noch. Liebe Grüße nach Greece

  3. Ich glaube, ich muss die Kurkuma Milch nochmal ausprobieren. Hab sogar gestern frische Kurkumawurzel gekauft. Ich kannte die Milch nur warm, das ist jetzt nicht so mein Fall. Aber vielleicht schmeckt deine Variante ja besser.
    Liebe Grüße

    • Liebe Katja, das Geheimnis für mich ist viel Zimt und dann eine große Portion süß darein, das Süß kann man ja reduzieren, wenn man sich an den Ingwergeschmack gewöhnt hat. Ich trinke sie mit Mandelmilch, das ist echt lecker.
      Bin gespannt, was dein kritischer Gaumen sagt.
      Liebe Grüße in den Westen

  4. Das muss ich unbedingt ausprobieren, ich mag nämlich Kurkuma, Ingwer und vor allem Zimt sehr gerne. Mit Kurkuma habe ich übrigens auch schon beste Erfahrungen bei Gelenkproblemen gemacht.
    Danke für´s Rezept.
    Liebe Grüße
    und einen schönen Sonntagabend
    Inge

    • Liebe Inge, genau, die Gelenke hatte ich vergessen! Dabei soll es auch hervorragend helfen. Insgesamt nährt es ja die “Mitte” mit dem Gelb, also den Solarplexus
      Ganz liebe Grüße

  5. Liebe Andrea,

    wenn ich das so lese – vielleicht sollte ich meiner Gesundheit auch etwas Gutes tun. Ist mit Sicherheit gesünder als die ganze Chemie, die die Ärzte verschreiben.

    Ingwer und Zimt verwende ich eh sehr viel, aber Kurkuma habe ich nur als Gewürz (Pulver).
    Kann ich das auch mit normaler Milch (die liebe ich) anmachen?

    Auf jeden Fall danke ich dir für dieses Rezept!

    Lieben Gruß,
    Lilo

  6. Liebe Andrea,

    heute gab es zum Frühstück zum ersten Mal die goldene Milch 🙂 Wir haben sie mit Hafermilch vorbereitet. Geschmacklich fanden wir sie sehr gut. Haben sie kalt getrunken und fanden es sehr erfrischend. Werden auf jeden Fall wieder machen. Bin gespannt, ob ich irgendeine Wirkung spüre 😉
    Ganz liebe Grüße
    Irina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.