Hochsensibel – was ist das eigentlich?

Hochsensibilität erkennen. Was ist eigentlich hochsensibel?

Hochsensibilität hat viele Gesichter. Und eine richtige Definition ist schwer zu finden. Dennoch gibt es viele Anzeichen, um zu erkennen, ob ein Mensch hochsensibel ist.

Kennt Ihr das auch? Es sind nur ein oder zwei Sätze – und die sitzen. Man denkt drüber nach, nicht nur Minuten, sondern immer wieder. Manchmal tage- oder wochenlang. Sie bleiben bleiben nicht nur im Gedächtnis, vor allem hängen sie sich ins Gefühl. Dort bleiben sie fast stecken, weil sie so tief getroffen haben.

“Nimm das alles doch nicht so ernst!” oder “Du denkst viel zu viel nach” oder auch “So schlimm ist es doch auch wieder nicht, komm schon.” Wer diese Sätze oft gehört hat und sich dabei unverstanden gefühlt hat, sollte vielleicht einmal drüber nachdenken, ob er oder sie nicht vielleicht hochsensibel ist. Wenn der Anblick eines Obdachlosen tagelang in den Gefühlen nachschwingt, aufwühlende Filmszenen noch monatelang im Kopf sind, als hätte man sie gestern erst gesehen und das feinste Geräusch ein Wohlgefühl auslösen kann, könnte es sein, dass eigene Empfindsamkeit bedeutend höher ist als bei anderen Menschen.

Hochsensibilität erkennen. Was ist eigentlich hochsensibel?

     Hochsensibel ist mehr als nur empfindsam

Hochsensibilität – ein Modebegriff? Vielleicht. Darüber habe ich hier schon geschrieben. Die vielen Rückmeldungen und Mails, die mich seither erreicht haben, haben mich ermutigt, einen weiteren Beitrag zu diesem Thema zu schreiben. Denn die häufigste Frage, die auftauchte, war: Was ist eigentlich Hochsensibilität? Dazu gibt es im Netz einige Tests, etwa auf zartbesaitet.net. Ich finde sie aber recht durchschaubar und bevorzuge es, wenn man sich in das Thema einliest und dabei vielleicht das eine oder andere Aha-Erlebnis hat: Ach. So geht es mir auch manchmal… Deswegen einige Anzeichen für Hochsensibilität, die eben durchaus auch eine Gabe sein kann, nicht nur ein Fluch, denn viel wahrzunehmen ist auch eine Art besonderer innerer Reichtum, aus dem heraus wiederum ganz eigene Bilder, Fotos, Texte oder Musikstücke entstehen und eine ganz besondere Gefühlswelt. Reich, facettenreich und vor allem eines: sehr tief. Der Grund dafür liegt in dem fehlenden Filter, der diesen feinfühligen Menschen eben nicht gegeben ist und sie in Situationen bringt, die sie gerne auch mal überfordern. Sie können eben Dinge nicht einfach vergessen, übersehen oder überhören, ausblenden oder verblassen lassen. Es wird immer möglichst viel aufgenommen und das sehr, sehr intensiv. Dieser fehlende Filter ist es, der das Hochsensibelsein ausmacht – und anstrengt.

     Anzeichen für Hochsensibilität

Hochsensible sind oftmals außergewöhnlich emphatisch und werden als gute Zuhörer wahrgenommen. Menschen, mit denen man sich gerne austauscht und redet, weil sie einen auf einer tieferen Ebene zu verstehen scheinen. Das hat leider auch einen Nachteil: Viele hochsensible Menschen wenden sich schnell und gelangweilt von Small-Talks ab. Tiefsinnigkeit zu erleben ist für sie ein echtes Bedürfnis.

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     Authentisch und gerecht

Das starke Verlangen nach Authentizität eint sie, weil sie die Masken und Schutzmauern durchschauen und schlichtweg merken, wenn es eine Schere zwischen dem Außen und dem Innen gibt. Aus dieser Wahrnehmung heraus wünschen sich viele fühlige Menschen Gespräche auf der Gefühlsebene. Widersprüche erkennen sie schnell, ebenso wie mögliche Gefahren oder Fallstricke. Andererseits aber finden sie auch gern und schnell neue Möglichkeiten, um aus Krisen heraus zu kommen. Es gibt auch Theorien darüber, dass viele Hochintelligente gleichzeitig hochsensibel sind.

     Kopf gegen Herz

Schalten sich Kopf und gesellschaftlicher Konformismus vor die innere Stimme, frustriert dieses die Hochsensiblen, ohne dass sie es genauer benennen können. Sie möchten doch auf der authentischen Ebene kommunizieren, anstatt auf der des Konformismuses und des Verstandes, jener Welt, in der sie sich oft unverstanden fühlen. Deswegen nimmt der Wunsch nach Ehrlichkeit und Gerechtigkeit einen (manchmal auch übertrieben) hohen Stellenwert bei hochsensiblen Menschen ein und führt bei dünnhäutigen Menschen gern zu sehr hohen Ansprüchen an Freundschaft und Beziehungen.

Einige Hochsensible haben als Kind schon erkannt, dass sie anders sind, haben aber anstatt Anerkennung dafür Unterdrückung und Unverständnis geerntet oder wurden ausgelacht und mussten die Dinge, die sie emotional belasten, trotzdem machen. Das betrifft vor allem Männer, die sowieso schon dazu erzogen wurden, ihre Gefühle nicht nach außen zu lassen oder gar zu zeigen. Eine fatale Situation, wenn so jemand hochsensibel ist. Dann fühlt er sich wie ein Alien in einer fremden Welt. Diese fehlende Anerkennung ihres Besondersseins hat diese Männer (oder auch Frauen) zu “Kopfmenschen” werden lassen. Zu etwas, das dem hochsensiblen Herzmenschen, der eigentlich nach Intuition handelt, völlig entgegenwirkt. “Umprogrammierte” Hochsensible haben es besonders schwer: Sie müssen nicht nur ihre Gabe für sich anerkennen, sondern sich auch mühsam das Fühlen zurückerobern und auf ihre innere Stimme vertrauen lernen. Tun sie das nicht, verleugnen sie sich selbst und leiden still.

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     Wichtiger Rückzug

Viele hochsensible Menschen fühlen sich im Alleinsein am Wohlsten, ohne dabei einsam zu sein. Aufgrund der häufigen Überforderung, die Hochsensible erleben, wenn sie unter  Menschen sind oder starkem (Termin-) Druck ausgesetzt sind, haben sie ein stärkeres Bedürfnis nach Rückzug und Auszeiten als andere. Sie sind in vielen Situationen offener gegenüber Neuem und Fremden, sind sehr begeisterungsfähig, nehmen Freude wie Trauer verstärkt wahr und brauchen deswegen oft Auszeiten, um sich einfach mal abgrenzen zu können, was ihnen im Zusammenhang mit anderen eben so schwer fällt. Dünnhäutige Menschen nehmen viel wahr, können aber nicht nur aus dem Vollen schöpfen, weil sie ständig mit dem Verarbeiten, Einordnen, Interpretieren beschäftigt sind. Andere Hochsensible haben stärker Angst als andere und brauchen deswegen Rückzug, um wieder zu Kräften zu kommen – und ins Vertrauen.

hannover herrenhäuser gärten tor        Nahrung und Medikamente: Die Sache mit dem Hunger

Das starke Fühlen lässt den Körper auf Hochtouren laufen und das wirkt sich wohl auch auf den Energiehaushalt auf. Wenn sie emotional herausfordernde Situationen erleben, kommt plötzlich ein Bärenhunger auf. Dieser Hunger und die Reaktion darauf mit einem wie ferngesteuerten “Ich muss jetzt etwas essen. Sofort!” ist typisch für hochsensible Menschen.

Hochsensible Menschen reagieren oftmals auch stärker auf Medikamente als andere, deswegen muss die Dosis genau kontrolliert und auf diese besondere “Bauweise” angepasst werden. Ein Faktum, das viel stärker bei den Ärzten ins Bewusstsein dringen sollte. Leider gilt diese starke Reaktion aber auch bei Drogen, Genussmitteln und Alkohol. Es reicht oftmals eine kleinere Menge als bei anderen.

Es gibt eine – wie ich finde – schöne Seite, die das Thema weiter vertieft: Anne Heintze lese ich dazu gerne und finde ihre Ansätze einfach klasse.ostsee leuchtturm warnemünde

 

21 Kommentare

  1. Liebe Andrea, was für offene Worte… die mich grad sehr berühren. Ich mag dich auf alle Fälle so wie du bist. ? liebe Grüße, Tanja

  2. Hallo liebe Andrea,

    genau auf den Punkt gebracht.

    Man bekommt auch zu hören wie: …. Du interpretierst zu viel…. oder nimm es doch nicht persönlich …
    …. Du bist schwierig und kompliziert ….

    Es ist auch eine Herausforderung, mit einem Kopfmenschen zusammen zu sein oder beruflich, nur mit Kopfmenschen zu tun zu haben. Das birgt die Gefahr, sich selbst zu verleugnen und für sich keine Grenzen zu setzen und der Rückzug, der daraus folgt, dauert um so länger.

    Also, immer schön auf sich Acht geben 😉

    Ich habe über Deinen letzten Bericht nachgedacht und Dein jetziger sagt mir einfach, es ist gut, dass darüber geschrieben und auch viel verbreitet wird. Sicherlich birgt darin die Gefahr, dass jeder auf diesen “Zug” aufspringt. Aber ich denke, man spürt, wenn es ehrlich und authentisch ist oder nur “Geld Macherei” (Angebote von Seminaren und Workshops, etc.)

    Die Menschen sollten für dieses Thema sensibilisiert werden und wer weiß, vielleicht gibt es doch dann Ärzte, die dieses zu Herzen nehmen und mal darauf eingehen.

    Fazit: liebe Andrea, bitte mehr…. 🙂 🙂

    Lieben Gruß
    Kerstin

    • Liebe Kerstin, genau, so empfinde ich es auch. Ich befasse mich auch schon länger mit dem Thema, habe lange skeptisch dem gegenüber gestanden, darüber zu schreiben und es herauszustellen. Aber für mich war es wichtig und hilfreich, mich selbst zu erkennen und mich eben nicht mehr zu verleugnen oder nachzugeben, sondern Grenzen zu setzen. Auch Ärzten übrigens. Mal sehen, ob ich mehr schaffe… Ganz liebe Grüße in den quirligen Westen

      • Hallo liebe Andrea,
        Sich selbst nicht verleugnen, wie geht das??? Habe des Öfteren mal meine wahre Seite im Job, wie auch im Privaten gezeigt. Gezeigt, wo meine Grenzen sind und wo ich überfordert bin. Leider war die andere Seite überfordert oder konnte es einfach nicht verstehen.
        Wenn ich mich zurückziehe, dann für sehr lange. Und in dieser Zeit fällt es mir schwer mich mit Menschen zu umgeben. Auf der anderen Seite, man braucht soziale Kontakte. Nur die bergen oft Oberflächlichkeiten. Und wie Du beschrieben hast, man wendet sich selbst plötzlich ab, weil die Tiefe fehlt.

        Am schlimmsten sind für mich Worte und Gesten, die mich körperlich treffen und erschöpfen. Ich höre praktisch das Gras wachsen.

        Ich merke anhand Deines Berichtes und an den vielen tollen Kommentaren, dass ich meine Hochsensibilität aus den Augen verloren habe und mal wieder mich nicht um mich gesorgt, sondern andere an erster Stelle gestellt habe.

        Ich könnte auch noch so viel mehr schreiben: neverendless story ?

        Allen, die hier geschrieben haben, eine lieben Dank für Eure Gedanken. Sie haben mir gezeigt, dass ich nicht allein bin und haben mich wieder “aufgeweckt”?

        Lieben Gruß
        Kerstin

        • Liebe Kerstin, Ja, das ist das Kernproblem, weswegen ich ja diesen Post überhaupt geschrieben habe, das mit dem sich selbst verleugnen. Das geht eben auf Dauer nicht, dann hilft sich der Körper zur Not auch mit Krankheiten oder anderen Phänomenen. Es ist ein langsames Herantasten und sich langsam öffnen, Vertrauen gewinnen, verschnaufen und weitermachen. Das erfordert Mut. Klarheit und zu sich stehen. Viele kehren an diesem Punkt um und verschließen sich den verwirrenden Emotionen möglicherweise auch vor sich selbst.
          Und ja, das mit dem Rückzug und den Worten ist natürlich auch so eine Seite… ich glaube aber, wir sprechen ja ganz bald in “echt” im Willis über das Thema. Ich freu mich schon drauf.
          Liebe Grüße

  3. Ich finde, es fehlt ein wichtiger Punkt (oder hab ich den überlesen?): Der fehlende Filter – ist der nicht das Kernproblem?
    Die Unfähigkeit, Reize zu filtern ist es ja, was zu dieser Reizüberflutung führt. Als ich damals ein Buch über Hochsensibilität gelesen habe, habe ich hinterher mit meiner Mutter darüber geredet, wie ich als Kind war. Ich habe ihr gar nicht gesagt, worum es ging – aber sie verwendete, um mich zu beschreiben, fast exakt die Worte des Buches. Ich hätte alles aufgesaugt wie ein Schwamm, z.B., nichts gefiltert, sondern alles aufgenommen und sei dann überfordert gewesen.
    So geht es auch z.B. mit akkustischen Reizen. Irgendwo – war es im Buch? Ich glaube schon – stand das Bild: Zwei Autofahrer stehen an einem Sommerabend mit heruntergelassenen Fenstern an einer Ampel und warten. Viele Leute sind utnerwegs, Autos fahren und irgendwo in einem Baum sitzt eine Amsel. Der hochsensible Autofahrer wird die Amsel eher singen hören, als der andere.

    Leider ist das nicht nur bei angenehmen Geräuschen so. Rascheln und Flüstern im Theater, das Ticken einer Uhr(!!!!!! – wieder ein Zitat aus einem Artikel dazu: “Das unerträgliche Hämmern des Sekundenzeigers”), nichts davon kann ich ausblenden, auch wenn andere sagen: Das hör ich überhaupt nicht – da hör ich dann gar nicht hin. Das würde ich auch gerne können. Es ist aber völlig unmöglich.

    • Liebe Ilona, oh, wie schön, dich hier zu lesen, hatte ja insgeheim auch drauf gehofft. Das mit dem Filter hab ich vergessen? Schande, da muss ich noch mal nachschauen und evtl. nachbessern. Das schien mir so selbstverständlich, dass ich dem wohl am zu wenig Raum gegeben habe. Du hast völlig Recht, genau das ist der zentrale Punkt, um den es geht. Das neugierige Aufsaugen, das leider auch zu Überreizung führen kann. Danke dir für den wichtigen Hinweis! Und fürs Vorbeischauen sowieso <3
      Liebe Grüße

  4. Sehr interessanter Beitrag. Ein paar Merkmale treffen auch auf mich zu. Bis jetzt habe ich mich mit dem Thema nicht beschäftigt. Ich glaube, das sollte ich mal ändern. Vielleicht weiß ich jetzt, warum ich in einigen Dingen anders bin.
    Liebe Grüße

    • Liebe Katja, die Dinge kommen so wie sie sollen und wenn es dein Thema ist, wird es sich sicher schon bei passender Gelegenheit zeigen. Danke fürs Lesen und überhaupt..
      Liebe Grüße

  5. Ein wirklich hochinteressanter Artikel, in dem ich mich in ganz vielen Punkten wiederfinde!

    Interessant der Punkt mit den Terminen. Darüber habe ich gestern noch nachgedacht. Warum stressen mich fast alle Termine so unglaublich, selbst wenn es Freizeittermine sind? Letzte Woche hatte ich einen Tag relativ durchgeplant (war aber alles nichts Schlimmes und das meiste freiwillig) und das hat mich so gestresst, dass ich die ganze Nacht fast gar nicht geschlafen habe. Passiert mir regelmäßig.

    Auch total interessant der Punkt dem Kaffee und Alkohol. Ich vertrage beides überhaupt nicht, habe mich aber nie gefragt warum…

    Und dieses eeeewige drüber Nachdenken, warum sich xyz mir gegenüber so verhalten hat. Das kann mich Tage, Wochen, Monate und manchmal sogar Jahre beschäftigten…. auch bei Personen, die in meinem Leben nur eine Nebenrolle spielen. Das ist fast das Schlimmste…

    Liebe Grüße,
    Heike

    • Liebe Heike, ja, der letzte Punkt ist richtig doof, da hätte ich auch gerne einen Filter oder einen Abschaltknopf. Aber ist nicht… Diese Sache mit dem Stress ist tatsächlich so ein Punkt, der besser wird, seitdem ich es für mich (an-) erkannt habe und einfach liebevoller mit mir selbst umgehe – und auch besser plane. Dann freue ich mich, wenn ich bei dir etwas in Bewegung bringen konnte und freu mich noch mehr auf unseren Austausch und besonders über das Feedback.
      Liebe Grüße

    • Lieber Klaus, danke dir, ich freu mich immer sehr. Die Wünsche haben gewirkt, Wochenende war toll. Du wirst bald darüber lesen. Ich hoffe, deines war auch schön?
      Liebe Grüße

  6. Liebe Andrea,

    deinen Eintrag musste ich erst einmal einige Tage nachwirken lassen. Bei vielen deiner Worte habe ich geschluckt. Habe mich regelrecht ertappt, durchschaut gefühlt.

    Folgende Aussage:
    “Sie müssen nicht nur ihre Gabe für sich anerkennen, sondern sich auch mühsam das Fühlen zurückerobern und auf ihre innere Stimme vertrauen lernen. Tun sie das nicht, verleugnen sie sich selbst und leiden still.”
    hat mich besonders berührt. DAS habe ich gerade hinter mir.

    Eventuell aus Unkenntnis, oder weil ich nicht mit meinen Gefühlen umgehen konnte. Es wahrscheinlich nie gelernt habe. Weil ich nicht wusste warum dieses, oder jenes so ist und nicht anders.

    Ist gerade schwierig für mich mein Gefühlskarussell in Worte zu fassen. All zuviel möchte ich in der Öffentlichkeit auch nicht von mir geben.

    Liebe Andrea, du mit deinem Einfühlungsvermögen wirst erahnen können was ich meine.

    Hab ein schönes Wochenende.

    Lieben Gruß zu dir,
    Lilo.

    • Liebe Lilo, ja, ich erahne, was du meinst und das ist wirklich ein ganz sensibles Thema. Toll, dass du trotzdem den Mut hattest, zu kommentieren. Das, was du “angemarkert” hast, ist genau der Punkt, der viele Menschen betrifft und manche leugnen ein Leben lang, bilden Mauern um das verletzliche Innere und suchen dahinter Schutz, um nicht so viel zu leiden. Ein selbstgebautes Gefängnis, aus dem es sich immer schwerer fliehen lässt…Ich hoffe, dass du in Stärke das anerkennen und vor allem auch leben kannst, was gesehen werden will. Ganz liebe Grüße erstmal…

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