Oxymel selbst machen

Oxymel selbst machen

Kräuter haltbar machen muss nicht immer mit Alkohol sein, es gibt auch die Möglichkeit, Sauerhonig anzusetzen: Oxymel genannt. Ein einfaches Rezept.

Was ist Oxymel?

Die beiden Wortteile stammen aus dem Griechischen und bedeuten Sauerhonig. Wahrscheinlich ist der Sauerhonig auch ein uraltes Heilmittel, dem schon die Menschen im Mittelalter und der Vorzeit vertraut haben. Tatsächlich besteht er aus zwei Grundzutaten: Honig und Essig. Ihm wird eine stärkende Qualität nachgesagt, denn beide Bestandteile sind uralt: Essig gibt es wahrscheinlich schon seit Tausenden von Jahren ebenso wie den Honig. Nur logisch, dass man beide Lebensmittel kombiniert hat. So wirkt sich Honig, solange er nicht stark erwärmt wurde, sehr positiv auf den Körper aus. Ihm werden nicht nur immunstärkende Eigenschaften nachgesagt, sondern Honig gilt ja auch als „Speise der Götter“. Er soll Allergien verringern, wirkt antibakteriell und findet Verwendung bei Entzündungen, Pilzerkrankungen, Magen- und Darmbeschwerden oder Hals- und Hautproblemen. Wie auch Essig ist Honig ein fermentiertes Lebensmittel. Übrigens hat er auch durch den Speichel der Bienen immer Spuren von Wasserstoffperoxid in sich.

Essig ist ebenso ein altes Heilmittel, so dufte Apfelessig damals in keiner Hausapotheke fehlen. Es soll den Blutzuckerspiegel stabilieren, unterstützt den Fettabbau, hilft bei Hautkrankheiten und Schuppen und senkt den Cholesterinspiegel.

Wie wirkt Oxymel?

Da Oxymel kalt angerührt wird, vereint es beide Eigenschaften in sich. Für Oxymel werden Honig und Essig vermischt und gemeinsam mit Kräutern zu einer wahren Wirkstoffbombe. Eigentlich kann man jedes Kraut für die Herstellung von Oxymel nehmen, natürlich nur Heilkräuter, die verzehrbar sind. Die Stoffe lösen sich ideal im Honig und vermischen sich damit zu einem einzigartigen Stärkungsmittel. Allein mit dem Honig und dem Essig wirkt er antibakteriell und antifungal/antiviral und wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus. Gibt man Ingwer, Salbei und Thymian hinzu, kann das bei Erkältungen und Husten helfen.

Oxymel selbst machen

Wofür benutzt man Oxymel?

Oxymel ist eine gute Alternative, um Kräuter haltbar zu machen oder sich kleine Vitalbomben für den Winter selbst herzustellen, etwa mit Hagebutten und Schlehen ergibt sich ein sehr Vitamin-C-reiches Oxymel. Oxymel kann man auch in Salatdressings einrühren oder in Sprudelwasser lösen, um interessante Drinks herzustellen.

Oxymel selbst gemacht – so geht es

Zutaten für Oxymel

  • 3 Teile Honig (etwa 3 EL)
  • 1 Teil Essig (etwa 1 EL)
  • 1/3 Glas voller Kräuter (etwa 2 EL)

So wird Oxymel gemacht

Gebe den Honig mit dem Essig in eine Schale, beides hat Zimmertemperatur und wird auf keinen Fall erhitzt. Dann rührst du den Essig in den Honig, bis beides sich zu einer schön flüssigen Masse zusammenfügt. Nun gibst du deine Kräuter in ein Glas (sie sind frei von Krabbeltieren) und füllst das Glas mit der Honig-Flüssigkeit auf. Das Glas sollte an einem dunklen Ort stehen und täglich mindestens 2x geschüttelt werden, damit sich kein Schimmel bildet.

Dunkel aufbewahren. Und dann kannst du tägl. 1-3 EL davon verzehren. nach zwei Wochen solltest du zwei Wochen Pause machen, bevor du eine neue Kur startest.

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