Ohne Eier schmeckt es auch: Eifrei backen und kochen

Ei ersetzen im Rezept, Eiersatz mit Sojamehl, Apfelmus, Apfelessig

Eier zu essen ist ja momentan gerade nicht so toll. Es geht auch gut ohne – man muss nur wissen wie. Die Umstellung zu eifrei backen oder zu kochen ist gar nicht so schwer. Hier gibt es einige Rezepte zum eifreien Backen und Tipps für Eiersatz.

Eier gehören zu den Hauptzutaten in Kuchen, denn sie verbinden die Zutaten und machen den Teig fluffig. Doch es muss nicht immer Ei sein, es lässt sich bei vielen Rezepten auch gut ersetzen. Und manche der Zutaten sind dankbarer, denn sie lassen sich länger lagern als Eier und man hat sie dann auch öfter zur Hand, wenn man spontan etwas backen oder kochen will.

  1. Sojamehl: 1 Eßlöffel Sojamehl, verrührt mit zwei Eßlöffeln Wasser entspricht der Menge eines Ei im Backrezept, einfach mal ausprobieren und die Eier mit dieser Mischung ersetzen. Alternativ geht auch Johannesbrotkernmehl
  2. Apfelmus: 2 Eßlöffel Apfelmus können ebenfalls ein Ei ersetzen, bei mehreren Eiern muss die Menge entsprechend erhöht werden.
  3. Essig und Natron: Manche schwören auch auf Apfelessig anstatt Eiern. Dazu 1 El (Apfel-) Essig mit 1 TL Speisestärke und einem TL Natron verrühren. Den Essig schmeckt man hinterher kaum noch, so heißt es. Ich hab es probiert und hatte komische, chemische Reaktionen und so richtig lecker war es auch nicht.
  4. Sojasahne: Falls der Kuchen nicht gut klebt (auch Pfannkuchenteig), gebe ich immer noch Sojamilch oder Sojasahne hinzu, dann sollte sich das Problem schnell lösen lassen.
  5. Chiasamen: Kein Witz, Chia ist ja gerade Allheilmittel, auch hier. Kleingemahlen lässt sich 1 EL Chiamehl problemlos als Eiersatz (1 Ei) nehmen. Leinsamen gehen auch, sind aber eher für Herzhaftes ratsam.
  6. Stärke ist generell ein gutes Mittel, um Bratlinge und Co besser zusammenzuhalten.
  7. Kichererbsenmehl ist ein gutes Mittel, um Herzhaftes, etwa Burger, zusammenzuhalten, ich gebe immer noch etwas Pflanzensahne dazu.

Übrigens sind jetzt gerade die Zucchini reif, wenn man sie schält, kleinreibt und unter den Kuchenteig gibt, dann wird der Kuchen auch schön luftig und man schmeckt die Zucchini nicht – auch ein prima Eiersatz. Bei Hefeteigen und Co, kann man sowieso leicht auf Eier verzichten. Am besten eignet sich Sojamilch und Sojasahne als Eiersatz, weil sie so herrlich klebt, mit Dinkelmilch oder gar Mandelmilch hatte ich nicht diese Erfolge.

Über vegane Rezepte habe ich ja schon desöfteren gebloggt, etwa hier:

Vegane Pfannkuchen, die gelingen, habe ich hier beschrieben:vegane Pfannkuchen, die gelingen

Vegane Kokosmakronen gibt es hier

Vegane Kokosmakronen, Rezept

Bei den Franzbrötchen würde ich das Ei einfach weglassen. Franzbrötchen selbstgemacht, Rezept

Vegane Burger (geht auch ohne Bärlauch) gibt es hier

vegane Burger mit Bärlauch, Rezept, Zutatenübersicht

Und ich finde erstaunlich, was andere immer wieder ohne Eier hinbekommen – da gibt es sogar Omelette oder den gerade sehr aktuellen Zucchinikuchen.

 

2 Kommentare

  1. Veganes Omelette… muss man nicht verstehen. Wenn ich vegan leben will, dann bitte ohne Omelette. Gilt auch für vegetarische Wurst, ein unglaublicher Blödsinn.

    • Hihi. Ja. Da hab ich auch zunächst gezuckt, als ich es las. Fand es aber dann doch gut. Ich finde diese Kreativität toll, die daraus entsteht – egal, wie wir es letztlich nennen. Liebe Grüße

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