Tarte Tartin: Rezept für französischen Apfelkuchen

Tarte Tartin, französischer Apfelkuchen,

Dass ich Frankreich mag, ist kein Geheimnis. Wenn ich mal nicht da sein kann, dann entführt mich dieser Apfelkuchen immer gedanklich in das Land zwischen Atlantik und Mittelmeer. Tarte Tartin, gestürzter Apfelkuchen ist dünn, einfach und sehr köstlich.

Rezept Tarte Tartin

  • 6 EL Butter
  • 6 EL Zucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2-3 Äpfel, variabel von der Größe, evtl. auch mehr
  • 100 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 5 EL weiche Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 Eigelb
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

Aus dem Mehl, Zucker, Salz und dem Eigelb einen Teig zusammenkneten, evtl. vorsichtig etwas Wasser hinzugeben. Der Teig sollte nicht zu sehr kleben. Eine halbe Stunde muss er jetzt im Kühlschrank ruhen.

Die Äpfel werden entkernt und bei Bedarf auch geschält. In dünne Spalten schneiden und beiseite legen.

In dieser Zeit werden Butter und Zucker in einem Topf erwärmt und unter Rühren zu einem Karamell zusammenschmelzen lassen. Wenn sich der Zucker aufgelöst und mit der Butter verbunden hat, den Zimt und die Äpfel unterrühren, ein paar Sekunden aufwallen lassen und und alles sofort in eine flache, runde Backform geben und den Boden damit bestreichen. Wenn sich die Äpfel störrisch zeigen sollten, einfach per Hand hinlegen. Wem das zu unordentlich aussieht und wer die Äpfel lieber fein säuberlich geordnet auf den Kuchen legt, der gibt sie nicht in die Karamellmischung. Sondern in diesem Falle wird der Karamell aufgekocht und schnell in der Backform verstrichen. Nun legt man die Äpfel hübsch angeordnet in die Form.

Den Teig jetzt ausrollen zu einem runden Fladen, der größer sein sollte als die Backform. Der Fladen wird über die Äpfel gelegt und an den Seiten der Form flach gedrückt.

Die Form wird nun auf ein Backbleck gegeben (wichtig, kein Rost!) und der Kuchen für etwa 20 Minuten backen lassen. Er schmeckt am besten warm mit Sahne oder sogar noch besser mit  Crème fraîche.

Übrigens soll dieser Kuchen Lieblingsspeise des Malers Claude Monet gewesen sein. Sein Garten in Giverny ist ein Traum und sieht aus, wie wahr gewordene Ölgemälde.

Mehr zu Frankreich findet Ihr hier – in meinen Geheimtipps für Paris.

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