Griechisch Kochen: Rezept für Loukoumades (vegan)

Loukoumades, Rezept, griechisch kochen

Ich saß am Frühstückstisch auf Euböa und schaute auf das türkisblaue Meer, als plötzlich meine Vermieterin um die Ecke kam und uns duftende Küchlein servierte: Loukoumades heißt die griechische Variante unserer Schmalzkuchen.Wie griechische Gastfreundschaft nun mal so ist, waren die Loukoumades weder bestellt noch erwartet, sie waren ein Geschenk von Herzen. Da musste ich einfach mit Fortinie in die Küche gehen und die Loukoumades nachbacken. Es war ein ganz besonderes Erlebnis und eine bleibende Erinnerung an die Insel. Hier kommt das Rezept. Übrigens ist diese Speise vegan.

Loukoumades-Rezept:

  • 1/2 Kilo Mehl
  • 1/2 l handwarmes Wasser
  • ein Beutel Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Salz
  • 1 l Öl zum Ausbacken
  • Zimt
  • Honig (bzw. Sirup für die vegane Variante)
  • Walnüsse

So wird es gemacht

Das Mehl wird in eine Schüssel geschüttet. Mit der Faust formt man eine kleine Mulde. Jetzt sieht es aus wie ein Vulkankrater. In diese Mulde werden Hefe, Salz und Zucker gegeben. Das handwarme Wasser hat man griffbereit und gibt es nach und nach zu dem Teig bis er eine suppenähnliche Konsistenz hat. Er darf auf keinen Fall  zu dick sein. Wenn alle Klümpchen verrührt sind, lässt man den Hefeteig eine halbe Stunde ruhen. Später gibt man das Öl, Fortinie benutzte einen Liter Maiskeimöl, in einen Topf und erhitzt es. Ganz wichtig ist der bereitgestellte Teelöffel in einem Glas Wasser. Ist das Fett heiß genug, geht es los. Man greift mit der Hand in den Teig und schöpft den hervorquellenden Teig mit dem Teelöffel ab. Jetzt gibt man ihn schnell in den Topf und lässt ihn kurz ausbacken. Vor jedem neuen Küchlein wird der Teelöffel kurz in Wasser geschwenkt. Mit einem Schaumlöffel nimmt man die Loukoumades aus dem Fett. Noch warm werden Zimt, Honig und Walnüsse drübergestreut – und schnellstmöglich gegessen. Man könnte auch Ahornsirup oder Agavendicksaft drübergießen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lasst es Euch schmecken.

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